Aktuelle Nachrichten

18
Feb

Das starke Rauchen hat sich in den letzten 25 Jahren halbiert

Im Jahr 2017 rauchten 27% der Bevölkerung. Während die Raucheranteile sich in den letzten Jahren nicht gross verändert haben, kam es zu einer eigentlichen Veränderung der Konsummuster beim Rauchen. So hat sich der Anteil der starken Raucherinnen und Raucher, welche 20 Zigaretten oder mehr pro Tag konsumieren, in den letzten 25 Jahren halbiert. Im selben Zeitraum nahmen die sozialen Unterschiede beim Rauchen zu, und zwar zulasten der Personen ohne nachobligatorische Schulbildung. Dies geht aus den Zahlen der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) hervor, welche vom Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführt wurde und heute Dienstag veröffentlicht wurden. Nach eigenen Angaben rauchten 2017 31% der Männer und 23% der Frauen. Weitere 24% (Männer) respektive 19% (Frauen) haben früher einmal geraucht, das Rauchen aber wieder aufgegeben. Die meisten Raucherinnen und Raucher beginnen als Jugendliche oder junge Erwachsene mit dem Rauchen, so dass die Raucheranteile bei den Personen unter 35 Jahren am höchsten sind. Deutlich weniger Raucherinnen und Raucher sind vor allem in der Altersklasse ab 65 Jahren zu beobachten, unter anderem wegen einer höheren Krankheitsbelastung und einer erhöhten vorzeitigen Sterblichkeit von Rauchenden. Die Raucherzahlen stagnierten in den letzten zehn Jahren Nachdem der Anteil der Rauchenden zwischen 1992 und 1997 anstieg (von 30% auf 33%), ist er anschliessend während den zehn Jahren bis 2007 (28%) wieder gesunken. Seither bleibt er auf dem gleichen Niveau stehen (27%). Die Geschlechterdifferenzen haben sich in den letzten 25 Jahren allerdings verringert. Halbierung der Anteile der starken Raucherinnen und Raucher Raucherinnen und Raucher reduzierten in den letzten 25 Jahren die Menge der gerauchten Zigaretten pro Tag. So haben sich die Anteile der starken Raucherinnen und Raucher (20 Zigaretten oder mehr pro Tag) bei beiden Geschlechtern halbiert (von 12% auf 6%). Diese Veränderung ist ausgehend von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erkennen. Zudem findet sie vor allem in den höheren sozialen Schichten statt. Soziale Unterschiede haben sich vergrössert Beim Tabakkonsum sind im Jahr 2017 starke soziale Unterschiede festzustellen, am deutlichsten bei den Personen unter 45 Jahren. In dieser Altersklasse rauchen Personen ohne nachobligatorische Schulbildung öfters als Personen mit Tertiärausbildung (43% gegenüber 27%). Sie rauchen zudem auch mengenmässig mehr Zigaretten pro Tag. Der Anteil der starken Raucherinnen und Raucher ist in dieser Altersgruppe bei den Personen ohne nachobligatorische Schulbildung rund fünf Mal höher (15% gegenüber 3%). Vor 25 Jahren war dieser Unterschied noch nicht so ausgeprägt (18% gegenüber 13%). Personen ohne höhere Schulbildung beginnen nicht nur vermehrt mit dem Rauchen, es gelingt ihnen zudem auch weniger häufig, wieder mit dem Rauchen aufzuhören. Teilweise gegenteilige Entwicklung nach Geschlecht Die Entwicklung des Tabakkonsums verlief in der Vergangenheit bei den Geschlechtern unterschiedlich. Bei den Männern findet sich bei den älteren Geburtsjahrgängen (1935 bis 1955) zunächst ein leichter Rückgang des Anteils der Personen, die jemals geraucht haben. Bei der Geburtskohorte 1965 ist der Rückgang besonders deutlich. Anschliessend bleiben die Raten für die Geburtsjahrgänge bis 1995 unverändert. Bei den Frauen stiegen dagegen von den Geburtsjahrgängen 1935 bis 1955 die Anteile der Personen, die jemals geraucht haben, noch kontinuierlich und markant an. Anschliessend kommt es bei den Jahrgängen 1965 und 1975 zu einem leichten Rückgang. Wie bei den Männern bleiben auch bei den Frauen seither die Anteile stabil. Gleichbleibende Ausstiegsquoten Über die Zeit hinweg gibt es zudem kaum Unterschiede beim Ausstiegsverhalten. Die einzelnen Generationen gleichen sich bezüglich der Tendenz, das Rauchen aufzugeben. Etwas weniger als die Hälfte der Personen, die mit dem Rauchen angefangen haben, hört auch wieder damit auf (44%). 61% der Rauchenden möchten gerne das Rauchen aufgeben.

Das starke Rauchen hat sich in den letzten 25 Jahren halbiert
18
Feb

Fast jede fünfte Person lebt in Haushalt mit Zahlungsrückstand

Im Jahr 2017 waren Zahlungsrückstände die häufigste Verschuldungsart in der Schweiz. 18,9% der Bevölkerung lebten in einem Haushalt mit mindestens einem Zahlungsrückstand in den vorangehenden 12 Monaten. Am häufigsten ausstehend waren Steuerrechnungen und Krankenkassenprämien. 8% lebten in einem Haushalt mit mindestens drei verschiedenen Verschuldungsarten. Dies sind die Ergebnisse der Erhebung über die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamts für Statistik (BFS), die heute Dienstag veröffentlicht wurden. Zu den Verschuldungsarten zählen neben den Zahlungsrückständen die Fahrzeug-Leasings, Klein- oder Konsumkredite, Ratenzahlungen, Verschuldungen bei der Familie oder Freunden, Hypotheken auf den Zweitwohnsitz, sowie Kontoüberziehungen oder unbezahlte Kreditkartenrechnungen. Berücksichtigt man sämtliche dieser sieben Verschuldungsarten, lebten im Jahr 2017 42,5% der Bevölkerung in einem Haushalt mit mindestens einer Verschuldung. Rund 10% lebten in Haushalten mit unbezahlter Steuerrechnung Zur Verschuldungsart «Zahlungsrückstände» zählen unbezahlte Mieten oder Hypothekarzinsen für den Hauptwohnsitz, laufende Wasser-, Strom-, Gas- und Heizungsrechnungen, Krankenkassenprämien, Kreditrückzahlungen, Steuern, Rechnungen für Telekommunikation, Unterhaltszahlungen und andere Rechnungen. Die am häufigsten vorkommenden Zahlungsrückstände waren dabei im Jahr 2017 die Steuerrechnungen und Krankenkassenprämien mit einem Auftreten bei 9,9% respektive 7,3% der Bevölkerung. Der Anteil Personen, der von mindestens einer Art von Zahlungsrückstand betroffen ist, sinkt mit zunehmendem Alter, Bildungsstand und Einkommen. Personen, die in einem Haushalt mit Kind(ern) leben, waren dagegen häufiger betroffen (25,0% mit mindestens einer Art von Zahlungsrückstand) als Haushalte ohne Kinder (11,2%). Zudem hatten mehr als ein Drittel der Personen, die in einem Einelternhaushalt leben, mindestens einen Zahlungsrückstand in den vorangehenden 12 Monaten. 8% lebten in Haushalten mit mindestens drei Verschuldungsarten Die nach den Zahlungsrückständen häufigsten Verschuldungsarten waren Fahrzeug-Leasings (14,6%), Verschuldungen bei der Familie oder Freunden (10,3%) und Klein- oder Konsumkredite (9,0%). Insgesamt lebten 42,5% der Bevölkerung in einem Haushalt mit mindestens einer Schuldenart, 18,4% mit mindestens zwei und 8% mit mindestens drei. Die Bevölkerungsgruppen, die am häufigsten in einem Haushalt mit mindestens drei Verschuldungsarten leben, waren Grossfamilien mit drei oder mehr Kindern (17,1%), Erwerbslose (15,3%), sowie Ausländerinnen und Ausländer (13,0%). Personen, die in Haushalten in der französisch- beziehungsweise italienischsprachigen Schweiz lebten, hatten mit 12,5% respektive 11,7% öfter mindestens drei Verschuldungsarten als Personen, die in Haushalten in der Deutschschweiz lebten (6,2%). Anhäufung von Schulden, Betreibungen und Verlustscheinen Bei den Personen, die in einem Haushalt mit mindestens drei Verschuldungsarten leben, wiesen 27,5% mindestens eine Betreibung in den letzten 12 Monaten aus. 7,6% der Bevölkerung leben zudem in einem Haushalt mit mindestens einer Person, die eine Betreibung oder einen Verlustschein zu ihren Lasten hat. Vor allem erwerbslose Personen (26,0%) sowie ausländische Personen aus ost- oder aussereuropäischen Ländern (23,8%) und Grossfamilien (18,3%) sind betroffen. Mit zunehmendem Alter sinkt die Bereitschaft zu Spontankäufen Nur knapp 6% der Schweizer Bevölkerung ab 16 Jahren waren 2017 mit der Aussage absolut einverstanden, dass sie sich etwas kaufen, auch wenn sie es sich eigentlich nicht leisten können. Die Zustimmung war aber besonders hoch bei den Personen, die in einem Haushalt mit mindestens einer Betreibung oder einem Verlustschein (14,1%) und mit mindestens einer Kontoüberziehung oder einer unbezahlten Kreditkartenrechnung lebten (13,2%). Während eine von zehn Personen zwischen 18 und 24 Jahren der Aussage voll und ganz zustimmte, waren es bei den Personen ab 65 nur 3,8%. Ebenfalls hoch ist die Zustimmungsrate bei Einelternhaushalten mit Kindern zwischen 0 und 17 Jahren (12,0%) und bei Personen, die in Haushalten mit materiellen Entbehrungen leben (11,5%). Das verfügbare Äquivalenzeinkommen spielt dagegen für die Zustimmung zu dieser Aussage fast keine Rolle, im Gegensatz zur Sprachregion: In der französischsprachigen Schweiz stimmen 10,0% der Personen ab 16 Jahren dieser Aussage zu, in der deutschsprachigen Schweiz sind es 4,5%.

Fast jede fünfte Person lebt in Haushalt mit Zahlungsrückstand
17
Feb

Strategie Gesundheit2030: Bundesrat Berset eröffnet Konferenz zur Gesundheit im Alter

Die Chancen auf ein langes Leben standen in der Schweiz noch nie so gut. Das Gesundheitssystem ist allerdings noch ungenügend darauf ausgerichtet, dass im Alter die Menschen häufig mit mehreren chronischen, nichtübertragbaren Krankheiten oder psychischen Erkrankungen leben. Auf Einladung von Bundesrat Alain Berset diskutieren heute an der ersten Konferenz zur neuen Strategie Gesundheit2030 in Bern rund 250 Akteure aus allen gesundheitspolitischen Bereichen über die Gesundheit im Alter. Frauen haben in der Schweiz heute eine Lebenserwartung von mehr als 85, Männer von fast 82 Jahren. In den nächsten Jahren wird insbesondere die Altersgruppe der über 80-Jährigen weiter zunehmen. Als Folge des demografischen Wandels steigt die Zahl der Menschen mit nichtübertragbaren Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Sie haben häufig aufwändige Pflege-, Behandlungs- und Betreuungsangebote nötig. Diese sind heute nur ungenügend vorhanden oder nicht koordiniert und deren langfristige Finanzierung ist nicht gesichert. Prävention nichtübertragbarer KrankheitenUm diese Entwicklungen aufzufangen, setzt der Bundesrat in seiner neuen Strategie Gesundheit2030 unter anderem einen Schwerpunkt bei der Gesundheit im Alter. «Gesund älter werden» ist eines von acht Zielen der im Dezember 2019 beschlossenen Strategie. Dieses Ziel steht im Zentrum der Konferenz, die Bundesrat Berset heute Morgen eröffnet hat. In seiner Eröffnungsrede sagte Bundesrat Berset, es lohne sich, in jeder Lebensphase in die Prävention zu investieren: «Wenn wir die gesunde Lebensspanne verlängern können, haben wir viel gewonnen - die Menschen gewinnen an Lebensqualität und unser Gesundheitssystem wird entlastet.» Dafür brauche es eine umfassende Gesundheitspolitik, die auch die gesellschaftlichen Strukturen und Rahmenbedingungen wie Bildung, Einkommen oder soziale Teilhabe berücksichtigt. Die Strategie Gesundheit2030 setzt neue SchwerpunkteIn der Strategie 2020 - 2030 legte der Bundesrat die gesundheitspolitischen Prioritäten für die kommenden zehn Jahre fest. Im Zentrum stehen die vier dringlichsten Herausforderungen für das Gesundheitswesen: die demographischen Veränderungen, eine qualitativ hochstehende, bezahlbare Versorgung, der digitale Wandel sowie ein gesundes Arbeitsumfeld und umweltbedingte Gesundheitsrisiken.

Strategie Gesundheit2030: Bundesrat Berset eröffnet Konferenz zur Gesundheit im Alter
14
Feb

Valentinstag: Rettet die Turteltauben!

Valentinstag ist der Tag der Turteltauben. Aber den echten Turteltauben, Streptopelia turtur, geht es schlecht. Aufgrund der industrialisierten Landwirtschaft und der Wilderei verschwinden sie aus vielen Teilen der Schweiz und ganz Europas. BirdLife Schweiz liebt die Turteltauben das ganze Jahr und setzt sich für ihren Schutz ein. Am heutigen 14. Februar wird wieder besonders viel geturtelt. Glückliche Pärchen halten Händchen, zerstrittene Pärchen geben sich vielleicht nochmals einen Ruck, um das Glück wieder zu finden. Die Turteltaube hingegen, die am Ursprung der entsprechenden Redewendung steht, scheint vom Glück völlig verlassen zu sein. Seit 1980 sind die Bestände in Europa um etwa 80% eingebrochen. Die Situation ist so besorgniserregend, dass BirdLife International gemeinsam mit nationalen BirdLife-Organisationen und zahlreichen Partnern einen Aktionsplan für die Art erstellen musste. Dieser wurde im Oktober 2018 im Rahmen der Bonner Konvention offiziell verabschiedet. BirdLife Schweiz hat sich in drei ehemals für die Turteltaube wichtigen Regionen der Schweiz an Zählungen der Art beteiligt. Auch in der Schweiz ist ein starker Rückgang der Turteltaube festzustellen. Erschwerend kommt hinzu, dass bei den Turteltauben viele Männchen kein Weibchen mehr finden. Die wichtigsten Gründe für den starken Rückgang der Turteltaube sind in dieser Reihenfolge: Verlust oder Abwertung der Lebensräume vor allem im Brutgebiet aber auch in den Durchzugs- und Überwinterungsgebieten, Wilderei und legale, aber nicht mehr nachhaltige Jagd auf die Art. Der wichtigste Grund ist also der Verlust an geeigneten Lebensräumen im Brutgebiet. Und dieser hängt vor allem mit der fortschreitenden Industrialisierung der Landwirtschaft zusammen. Turteltauben ernähren sich von Sämereien. Früher waren auf ungeteerten Wegen im Kulturland zahlreiche Pflanzenarten zu finden. Auf den Äckern wuchs die sogenannte Ackerbegleitflora, eine reichhaltige Gruppe von wertvollen Pflanzen, die heute fast vollständig aus unserem Kulturland verschwunden ist. Herbizide und die häufige Bearbeitung des Bodens mit Landmaschinen machen diesen Pflanzen das Überleben beinahe unmöglich. BirdLife engagiert sich für die TurteltaubenBirdLife Schweiz setzt sich auf allen Ebenen für einen besseren Schutz der Turteltaube ein. Dies beinhaltet den Einsatz für eine Landwirtschaftspolitik, welche die Landwirtinnen und Landwirte für Leistungen zugunsten der Biodiversität und der Umwelt besser entschädigt und keine abstrusen Anreize mehr setzt. Die bisherige Landwirtschaftspolitik ist oftmals eher ein Hindernis als ein Beitrag zum Natur- und Umweltschutz. Die Turteltaube braucht blüten- und samenreiche Flächen mit lückiger Vegetation. Und sie braucht solche Flächen im Ackerland unterhalb von 500m ü. M. Aber gerade im Ackerland ist der Anteil an Biodiversitätsförderflächen besonders gering. Dies muss im Rahmen der Agrarpolitik 22+ ändern. Gemeinsam mit engagierten Landwirten hat BirdLife Schweiz zudem erste Versuche gestartet, um geeignete Flächen für die Nahrungssuche von Turteltauben neu anzulegen. Da jedoch die Förderung der Biodiversität für die Landwirte finanziell wenig attraktiv ist, fehlen in den für die Turteltaube wichtigen Regionen Landwirtschaftsparzellen zu ihrer Förderung. Als zusätzliche Massnahmen wurden, wo Landwirte einverstanden waren, auch neue Hecken gepflanzt oder die Pflege bestehender Hecken verbessert. Helfen auch Sie den Turteltauben!Unterstützen Sie die Arbeit von BirdLife Schweiz für eine naturverträgliche Landwirtschaft und gegen die Wilderei mit einer Spende: www.birdlife.ch/turteltaube. Herzlichen Dank!Oder besitzen Sie gar Ackerland im Grossen Moos (Bern und Freiburg), im Kanton Genf oder in der Magadinoebene (Tessin)? Sprechen Sie mit Ihrem Pächter, ob er auf mindestens einer halben Hektare eine reiche Ackerbegleitflora als Futter für die Turteltaube anbauen würde, und melden Sie sich für weitere Abklärungen zur Eignung der Parzelle bei BirdLife Schweiz.

Valentinstag: Rettet die Turteltauben!
12
Feb

Bundesrat will die Spitalplanung und die Bestimmung der Spitaltarife verbessern

Patientinnen und Patienten sollen schweizweit Zugang zu qualitativ hochstehenden und effizient erbrachten stationären Leistungen haben. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. Februar 2020 entschieden, die Anforderungen für die Planung der Spitäler und Pflegeheime weiter zu vereinheitlichen. Zudem sollen die Spitaltarife für den stationären Bereich künftig schweizweit gleich ermittelt werden. Die Massnahmen dienen dazu, die Versorgungsqualität zu erhöhen und die Kosten im stationären Bereich zu dämpfen. Die Vernehmlassung für eine entsprechende Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) dauert bis am 20. Mai 2020. Der Bundesrat hat die Kriterien für die Planung der Spitäler, Geburtshäuser und Pflegeheime durch die Kantone weiter vereinheitlicht. Die Anforderungen an die Arztpräsenz, an die Intensivpflegestationen, die Mindestfallzahlen und die Wirtschaftlichkeitsprüfung gelten spezifisch für die Spitäler. Die Anforderungen an die Qualität gelten für alle Institutionen. Die Kantone müssen die Planung der Spitäler und Pflegeheime stärker koordinieren. Zudem dürfen die Spitäler auf kantonalen Spitallisten keine mengenbezogenen Entschädigungen oder Boni mehr auszahlen. Ziel ist es, die medizinisch ungerechtfertigte Mengenausweitung zu bekämpfen. Tarifberechnung: einheitliche RegelungDer Bundesrat vereinheitlicht zudem die Regeln, wie die Tarifpartner und die Kantone die Tarife für stationäre Spitalleistungen ermitteln. Heute kann die Methode zur Berechnung dieser Fallpauschalen durch die Kantone unterschiedlich sein. Die neue schweizweit einheitliche Regelung bezieht sich auf die Vergütungsmodelle vom Typus DRG (Diagnosis Related Groups) und stellt künftig eine wirtschaftliche und transparente Tarifermittlung sicher. Die Vernehmlassung beginnt am 12. Februar 2020 und dauert bis zum 20. Mai 2020. Die Bestimmungen sollen am 1. Januar 2021 in Kraft treten.

Bundesrat will die Spitalplanung und die Bestimmung der Spitaltarife verbessern
10
Feb

Videospiele im Alter: Warum immer mehr Senioren spielen

Immer mehr Senioren entdecken digitale Spiele für sich. Ein wichtiger Grund für den Boom der sogenannten „Silver Gamer“ ist der Erfolg von Smartphones und Tablets. Doch nicht alle spielen nur aus Spass. Auch für die Gesundheit ist das wachsende Interesse gut. Ein Blick zu unseren deutschen Nachbaren zeigt auch, dass sich die Wissenschaft zunehmend mit dem Phänomen beschäftigt.  Graues Haar unter den dicken Kopfhörern, der Blick ist fest auf den Bildschirm gerichtet. Bei den „Silver Snipers“ herrscht konzentrierte Anspannung. Auf dem letztjährigen Dreamhack-Festival, der grössten LAN-Party der Welt, sind die Mitglieder des Counter-Strike-Teams so etwas wie die Paradies-Vögel. Kein Wunder: Sie sind locker zwei bis drei Mal so alt wie die restlichen Spieler hier. Normalerweise interessieren sich die alten Schweden eher für Golf oder Skilanglauf, nun aber spielen sie „Counter-Strike: Global Offensive“ – kurz CS:GO. Bei dem Taktik-Shooter treten zwei Teams gegeneinander an: Terroristen gegen Mitglieder einer Spezialeinheit. Ziel des Spiels ist es, die gegnerische Mannschaft durch Team-Work und strategisches Geschick von ihren vorher erteilten Aufträgen abzuhalten und so das Spiel für sich zu entscheiden – im Prinzip eine Abwandlung des klassischen „Räuber und Gendarm“-Spiels. Über die Jahre hat sich „Counter-Strike“ zu einem der bekanntesten Taktik-Shooter überhaupt entwickelt und gehört heute zu den wichtigsten Titeln im professionellen eSports, dem wettkampfmässigen Spielen von Computer- und Videospielen. Die besten Spieler der Szene sind gefeierte Popstars mit stattlichem Einkommen. Und sie sind in ihren 20ern, trainieren täglich ihre Taktik und Reaktionsschnelligkeit. Davon sind die Silver Snipers weit entfernt. Ein PC-Hersteller hat die Senioren für Werbezwecke gecastet. Trainiert werden sie von Tommy Ingemarsson. In den 2000ern war der Schwede einer der besten Counter-Strike-Spieler der Welt. Immerhin: Auf ihrer Website kündigen die Silver Snipers aktuell eine „World Tour“ an und suchen potentielle Gegner. Auch wenn die ergrauten Spieler mehr Werbegag als eine ernst gemeinte eSports-Konkurrenz sind, stehen sie doch exemplarisch für einen Generationswechsel in der Gamer-Szene. „Von Jung bis Alt – inzwischen schleicht, springt oder knobelt jede Generation gerne durch virtuelle Welten. Entgegen der landläufigen Meinung stellen aber nicht die Kinder und Jugendlichen die grösste Gruppe an Spielern in Deutschland. Mit einem Anteil von 25 Prozent sind stattdessen die Silver Gamer die grösste Nutzergruppe von digitalen Spielen“, erklärt game-Geschäftsführer Felix Falk. Rund neun Millionen Deutsche der Altersgruppe 50+ spielen Computer- und Videospiele. Ein Grund für den Boom der Silver Gamer ist die demografische Entwicklung, die frühen Gaming-Pioniere sind mit dem Medium älter geworden. Hinzu kommt, dass Tablets und Smartphones längst in vielen Senioren-Haushalten angekommen sind. „Während Konsolen oder Gaming-PCs für viele ältere Spieler zu teuer oder kompliziert zu bedienen erscheinen, lassen sich Spiele-Apps leicht installieren und ausprobieren. Dadurch hat sich der Zugang zu Spielen deutlich erleichtert“, sagt Jan Smeddinck, Gaming-Forscher am International Computer Science Institute in Berkeley. Besonders beliebt in der Altersgruppe 50+ sind die digitalen Umsetzungen von analogen Spieleklassikern. Skat, Puzzle oder Kreuzwort-Rätsel stehen im App-Store genauso hoch im Kurs wie Sudoku oder Gedächtnistrainer. „Bei Ego-Shootern oder Sportsimulationen sind Senioren eher zurückhaltend. Hier wird eher die Lebenswelt der Jugendlichen angesprochen“, sagt Smeddinck. Ausserdem seien die Fähigkeiten wie Reaktionsschnelligkeit oder schnelle Entscheidungen gefragt. Dinge, die im Alter zunehmend schwerer fallen. Das Interesse an Spielen bestätigt auch eine Studie der Stiftung Digitale Chancen, die die „Nutzung und den Nutzen des Internets im Alter“ untersuchte. Die Forscher befragten dabei 300 ältere Menschen in 30 Senioren-Einrichtungen in ganz Deutschland. Sie bekamen für acht Wochen ein Tablet-Leihgerät mit vorinstallierten Apps, darunter Spiele wie „Angry Birds“ oder „Mah-Jongg“. Ein interessantes Ergebnis: Nach E-Mails, Navigation und Fahrplänen landeten Spiele auf Platz vier der meistgenutzten Funktionen. Knapp die Hälfte aller Teilnehmer spielte regelmässig. „Die Frauen spielten eher Mah-Jongg oder lösten Kreuzworträtsel. Auch Candy Crush stand hoch im Kurs. Männer interessierten sich eher für Kartenspiele und probierten sogar Eishockey oder Fussball-Spiele aus“, berichtet Barbara Lippa. Allerdings zeigte sich auch, dass die Senioren bei der Entdeckung der digitalen (Spiele-)Welt nur bedingt auf die Unterstützung der Enkel und Kinder hoffen können. „Oft fehlt den Angehörigen die Zeit und Musse, die Funktionen von Smartphone und Tablet genau zu erklären“, sagt Lippa. Deshalb empfiehlt sie einen Ausbau von IT-Kursen für Senioren, dabei könnten auch Games eine wichtige Rolle spielen. So organisierte die Stiftung Digitale Chancen auf dem Höhepunkt des „Pokémon GO“-Hypes eine Informationsveranstaltung für Senioren – mit grossem Erfolg. „Die Teilnehmer waren interessiert und froh über den Einblick in die Lebenswelt ihrer Enkel. Viele wollten im Anschluss das Spiel gleich selbst ausprobieren“, berichtet Lippa. Aus ihrer Sicht bieten interaktive Spiele grosses Potential für den Austausch zwischen Generationen. Einen Beitrag zu diesem Austausch leistet auch der YouTube-Kanal „Senioren Zocken“. Das Konzept: Regelmässig probieren zwei Gruppen von Seniorinnen und Senioren neue Videospiele aus. Man kann älteren Herren dabei zusehen, wie sie sich mit einer Virtual-Reality-Brille vor den Augen als Quarterback einer American-Football-Mannschaft versuchen oder wie betagte Damen als Gangster bei „Grand Theft Auto“ Los Angeles unsicher machen. Mit kindlicher Freude über die neuentdeckten Spielewelten. Auch die Zuschauer lieben die Senioren: Der Kanal hat mehr als 300.000 Abonnenten, die Kommentarspalten sind voller Lob für die Spieler. Und auch auf der letztjährigen gamescom gab es viel Applaus für die älteren Gamer – sie gaben eifrig Autogramme und posierten auf den Rollator gestützt für Selfies. Doch Videospiele sorgen nicht nur für Abwechslung und Spass, sie besitzen auch therapeutisches Potential, insbesondere für Senioren. Wie das Kreuzworträtsel in der Zeitung oder regelmässige Skatrunden mit Freunden regen auch Videospiele unser Gehirn an. Das zeigen Studien des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Für ihre Untersuchung liessen die Forscher zuerst junge Erwachsene zwei Monate lang täglich 30 Minuten „Super Mario 64“ spielen. Die Wissenschaftler entdeckten bei den spielenden Probanden ein Wachstum in Hirnarealen, die für räumliches Denken, Erinnerungsbildung, feinmotorische Fähigkeiten und strategische Planung zuständig sind. Ähnliche Beobachtungen hatten bereits französische Forscher gemacht. Sie verglichen junge Ego-Shooter-Spieler mit Nicht-Spielern. Das Ergebnis: Die Gamer waren konzentrierter und konnten sich schneller entscheiden. Auch bei Senioren zeigten sich ähnlich positive Effekte. So wurde am Berliner Max-Planck-Institut ein Spiel getestet, das die Selbstkontrolle von Senioren verbessern soll. Im zunehmenden Alter haben Menschen Probleme damit, Handlungen im letzten Moment „abzubrechen“. Gemeinsam mit Spielentwicklern der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin entwarfen die Forscher deshalb das Spiel „Schiff ahoi“. An einem virtuellen Schiffsbuffet müssen die Spieler möglichst schnell Speisen auf ihren Teller stapeln. Die Schwierigkeit: Immer wieder liegt Ungeniessbares wie Sonnenbrillen auf den Tischen. Um zu verhindern, dass auch sie auf dem Teller landen, müssen die Senioren schnell reagieren und das Stapeln unterbrechen. Acht Wochen lang spielten die Probanden täglich. Das Ergebnis: Die Gehirnareale im präfrontalen Kortex zeigten bei den Spielern ein deutliches Wachstum, auch die Selbstkontrolle verbesserte sich deutlich. Kein Wunder also, dass nicht nur Hochschulen das Potential der sogenannten „Health Games“ erkannt haben, sondern auch immer mehr Spiele-Entwickler Games entwickeln, die den Krankheiten des Alters den Kampf ansagen. Zu den Pionieren zählt ohne Frage das Start-up RetroBrain aus Hamburg. Manouchehr Shamsrizi und seine Mitgründer haben eine Spielkonsole namens Memore entwickelt. Fachliche Unterstützung bekommen sie dabei von Medizinern und Demenzforschern. Microsoft und die Barmer GEK gehören zu den Investoren. Ihr Ansatz: Mithilfe von einfachen Spielen trainieren die Senioren Gleichgewicht, Feinmotorik oder Koordination. So steuern sie durch die Gewichtsverlagerung von einem Bein aufs andere ein Motorrad durch den Stadtverkehr. Beim Postbotenspiel müssen die Spieler ein Fahrrad lenken und gleichzeitig mit dem rechten und linken Arm Briefe verteilen. Gesteuert wird die auf der Xbox basierende Konsole nicht über Controller, sondern einzig über Gesten und Bewegungen. Aufgenommen werden die von einer Kinect-Kamera. Das erleichtert den Zugang für die Senioren. Zum Spielstart muss nur der Arm gehoben werden und schon geht es los. Neu ist dieser Ansatz der therapeutischen Aktivierung nicht. Gleichgewichts- und Koordinationsübungen sind Teil eines jeden Bewegungskreises – einziger Unterschied: Bisher übernahmen das Training Ergo- und Physiotherapeuten und keine Spielkonsolen. „Wir sehen Memore nicht als Konkurrenz zu bestehenden Therapieangeboten und wollen auch keine Therapeuten ersetzen“, erklärt Manouchehr Shamsrizi. Es gehe vielmehr darum, die Demenz-Therapie sinnvoll zu ergänzen, indem Memore Behandlungslücken ausgleicht und die Senioren zusätzlich zur Bewegung motiviert. Der Bedarf für solche Ideen ist gross. Allein in Deutschland gibt es schon heute rund 1,6 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Bis 2050 könnte ihre Zahl auf drei Millionen ansteigen. Ihre Betreuung wird damit zu einer immensen Herausforderung für die Gesellschaft. Umso wichtiger sind neue Präventionsansätze, die die Mobilität und das kognitive Leistungsvermögen im Alter fördern und erhalten. Schon heute fehlt in vielen Senioreneinrichtungen dem Pflegepersonal schlicht die Zeit, um Gleichgewichtsübungen oder Koordinationsaufgaben mit den Bewohnern durchzuführen. Auch die Physiotherapeuten haben nur in seltenen Fälle die Chance, über eine lange Zeit mit den Patienten zu arbeiten. Auch Jan Smeddinck von der Uni Bremen sieht deshalb grosses Potential für Health Games. „Die Spiele motivieren die Menschen nicht nur zu mehr Bewegung. Mit der entsprechenden Sensorik könnten sie auch Rückmeldungen über die richtige Bewegungsausführung geben und die Senioren korrigieren“, sagt er. Heute bekommen Patienten zwar „Hausaufgaben“ von ihren Therapeuten, doch wie gut und häufig die Übungen gemacht werden, kann niemand prüfen. Bis Krankenkassen eine Spielkonsole zur Sturzprävention und Mobilisierung im Alltag zu Verfügung stellen, wird trotz aller Vorteile noch einige Zeit vergehen. Eine grosse Hürde ist: Die Entwicklung wirkungsvoller Health Games kostet viel Zeit und bedarf einer intensiven, wissenschaftlichen Begleitung. Immerhin sind die Ansprüche hoch: Die Spiele sollen den Senioren Spass machen und gleichzeitig sinnvoll eine Therapie unterstützen. Dieser Aufwand schreckt viele Entwickler mit guten Ideen ab. Dazu kommt die schwierige Finanzierung. Bisher kommt das Geld für solche aufwendigen Entwicklungen zumeist aus öffentlichen Fördertöpfen oder von privaten Investoren. Krankenkassen sind dagegen noch etwas zurückhaltend bei der Unterstützung, auch das Interesse von Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen oder Seniorentreffs wächst nur langsam. „Für die Umsetzung neuer Konzepte brauchen wir bessere Unterstützung der Gründer mit vielversprechenden Ideen. Die Anerkennung von Health Games durch Krankenkassen wäre ein erster wichtiger Schritt“, erklärt game-Geschäftsführer Felix Falk. Auch der Status als „Medizinprodukt“ ist noch ungeklärt. „Einerseits sichern verlässliche Studien zur Wirksamkeit der Health Games die Qualität der Anwendungen. Andererseits sind die Zulassungshürden für kleine Entwickler-Teams kaum zu überwinden“, so Falk weiter. Die Retrobrain-Gründer haben sich auf diesen langen Weg gewagt. In Kooperationen mit Demenzforschern aus Berlin und Hamburg gibt es derzeit eine Wirksamkeitsstudie – das ist eine wichtige Grundlage für die teilweise Kostenübernahme durch Krankenkassen und Pflegeversicherungen. Bis dahin setzt das Hamburger Startup auf Senioreneinrichtungen, die bereit sind, die entsprechenden Kosten für ihre Bewohner selbst zu tragen. Games sind demnach heute in allen Altersgruppen vertreten. Ob zur Unterhaltung oder für die Gesundheit: Mit ihren vielseitigen Inhalten und neuen Technologien sprechen Computer- und Videospiele Millionen Deutsche an. Insbesondere bei der Altersgruppe 50+ stehen digitale Spiele zunehmend hoch im Kurs. Denn neben dem Spiel-Spass ermöglichen sie den älteren Nutzern auch oftmals den einfachen und spielerischen Einstieg in die digitale Welt. Über den AutorenBirk Grüling schreibt als freier Journalist über Bildung und Gesellschaft. Bei Twitter ist er unter @birkgrueling erreichbar.

Videospiele im Alter: Warum immer mehr Senioren spielen
6
Feb

Senioren auf die Bretter - Senioren-Ski-Unterricht

Seit sieben Jahren gönnt sich Ursula Sass jeweils einmal pro Jahr einen einwöchigen Skiunterricht auf der Bettmeralp. Und dabei immer an ihrer Seite ist Skilehrer Heinz In-Albon. Für die 81-jährige Deutsche ist er so etwas wie der «Skilehrer ihres Vertrauens» geworden. Skilehrer Heinz In-Albon und seine Schülerin Ursula Sass sind ein eingespieltes Duo. Kein Wunder, denn bereits seit sieben Jahren nimmt die fitte Rentnerin aus Hamburg beim 52-jährigen Schneesportlehrer Privatunterricht. «Es klappt nicht immer alles auf Anhieb», sagt sie. «Aber Heinz zeigt immer sehr viel Geduld mit mir.» In-Albon ist seit 20 Jahren Skilehrer. Hat während dieser Zeit schon unzähligen Gästen das Skifahren beigebracht. Senioren zu unterrichten bezeichnet er als spannende Aufgabe. «Es gilt, Feingefühl zu zeigen und behutsam vorzugehen. Man darf das Ziel nicht zu hoch stecken.» Neues Gästesegment Für die Schneesportschule Bettmeralp ist das Duo In-Albon/Sass so etwas wie ein Paradebeispiel. Denn seit dieser Saison bieten die Skilehrerinnen und Skilehrer erstmals Unterricht explizit für Senioren an. Das Ziel ist klar: Man will ein neues Gästesegment dazugewinnen. Infos zum Seniorenkurs

Senioren auf die Bretter - Senioren-Ski-Unterricht
6
Feb

Dank Boom an Aktienmärkten: AHV-Ausgleichsfonds erzielt Rekordrendite

Die Sozialversicherungen AHV, IV und EO haben mit ihren Anlagen 2019 ein Rekordergebnis erzielt. Die Nettorendite betrug über 10 Prozent. Höher war sie seit der Gründung der AHV erst einmal. Zu verdanken ist das Ergebnis dem positiven Trend an den Finanzmärkten im vergangenen Jahr, wie Compenswiss am Donnerstag mitteilte. Die öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes verwaltet die Vermögen der AHV, IV und EO. Alle Anlageklassen hätten zum guten Ergebnis beitragen, was selten der Fall sei, heisst es in der Mitteilung weiter. Dank der hohen Nettorendite stieg das Vermögen von 34,3 auf 36,4 Milliarden Franken. «Dank des erfreulichen Anlageergebnisses kann der erwartete Verlust der AHV-Rechnung deutlich überkompensiert werden», wird Verwaltungsratspräsident Manuel Leuthold in der Mitteilung zitiert. Etwas Luft verschafft dem AHV-Fonds auch das Ja zum AHV-Steuer-Deal von letztem Mai. Damals entschied das Stimmvolk, die AHV jährlich mit zwei Milliarden Franken zu unterstützen. Laut Compenswiss werden die zusätzlichen Mittel die Lücke zwischen Ausgaben und Einnahmen während rund vier Jahren schliessen.  

Dank Boom an Aktienmärkten: AHV-Ausgleichsfonds erzielt Rekordrendite
4
Feb

Warnung vor dem Abmagerungstee HAVYCO-Vy&Tea

Swissmedic warnt vor der Einnahme des Schlankheitsprodukts HAVYCO-Vy&Tea. Die Teebeutel enthalten den verbotenen, nicht deklarierten synthetischen Arzneistoff Sibutramin. Das Produkt wird auf dem Internet und in diversen sozialen Medien als rein pflanzlicher Tee aus Vietnam zum Abnehmen zum Kauf angeboten. Nach dem Konsum des Produkts traten bei mehreren Schweizer Konsumentinnen starke Nebenwirkungen auf. Eine Konsumentin gab ein Muster in einer Apotheke ab, weitere Proben wurden über zusätzliche Quellen beschafft und einer Analyse durch das Pharmazeutische Kontrolllabor des Kantonsapothekeramtes Bern unterzogen.Die Analysen ergaben, dass es sich nicht – wie auf der Packung deklariert und im Internet angepriesen – um einen rein pflanzlichen Tee handelt. Die Teebeutel enthielten stattdessen den verbotenen, nicht deklarierten synthetischen Arzneistoff Sibutramin. Die Zulassung von Arzneimitteln mit Sibutramin wurde im März 2010 wegen des möglichen Risikos schwerer Nebenwirkungen sistiert. Eine Probe enthielt zusätzlich den Wirkstoff Phenolphtalein. Es handelt sich um ein umstrittenes Abführmittel, das nur noch selten verwendet wird, ebenfalls zu verschiedenen Nebenwirkungen führen kann und sich nicht zum nachhaltigen Gewichtsverlust eignet. Swissmedic warnt davor, Arzneimittel oder auch so genannte Nahrungsergänzungsmittel bei unbekannten Quellen im Internet oder sozialen Netzwerken zu kaufen.

Warnung vor dem Abmagerungstee HAVYCO-Vy&Tea
3
Feb

Über 50‘000 Cupholder machten auf Demenz aufmerksam

In der ganzen Schweiz wurden Ende Januar über 50‘000 selbstgestrickte Becherwärmer, sogenannte Cupholder, beim Kauf von einem „Coffee-​to-go“ abgegeben. Mit dieser Aktion wollten Pro Senectute und Alzheimer Schweiz auf Demenz und ihre Folgen im Alltag aufmerksam machen., Seit letztem September haben unzählige Freiwillige schweizweit über 50’000 kunterbunte Cupholder gestrickt. Ende Januar wurden sie in der ganzen Schweiz beim Kauf von einem «Coffee to go» überreicht, mit einer Infokarte mit einfachen Tipps für den Umgang mit Menschen mit Demenz. Die Kampagne fand bereits zum zweiten Mal statt. Im letzten Jahr haben Pro Senectute und Alzheimer Schweiz gemeinsam mit dem Schweizer Bäcker-​Confiseurmeister-Verband auf Demenz und ihre Folgen im Alltag aufmerksam gemacht. In diesem Jahr war die Teilnahme auch für Cafés, Restaurants, Tankstellen und Kioske offen. Das Sphères an der Hardturmstrasse 66 in Zürich war die erste Verkaufsstelle, die sich angemeldet hatte. Der Inhaber, Philipp Probst möchte mithelfen, das Bewusstsein für Demenz zu vergrössern: «Demenz sollte nicht tabuisiert werden und Betroffene sollen wissen, wo Sie Unterstützung erhalten und sich nicht abkapseln. Mit der Aktion im Sphères hoffe ich, beim einen oder andern einen Stein ins Rollen zu bringen und ein Bewusstsein für diese Krankheit zu schaffen». In der Schweiz leben heute rund 155’000 Menschen mit Demenz. Sie gehören zu unserer Gesellschaft und wir können alle dazu beitragen, dass sie weiterhin Teil des öffentlichen Lebens bleiben. Und genau hier setzt die nationale «Mitmachaktion» an, welche von einer Kampagne im öffentlichen Nahverkehr begleitet wird. Pendlerinnen und Pendler werden mit Infokarten darauf sensibilisiert, worauf im Gespräch mit einer erkrankten Person im Alltag zu achten ist und wie man bei einer orientierungslosen Person richtig reagiert und Hilfe leisten kann.  «Bereits als wir das Plakat ins Schaufenster hängten und die Cupholder-Becher aufbauten, haben uns Kunden darauf angesprochen. Sie kamen am Aktionstag extra wieder, um sich einen Kaffee-to-go mit Cupholder zu holen», erzählt Nadine Roos, stellvertretende Filialleiterin bei Reinhard in Bern (siehe Bild oben). Mehr Infos zum Thema (inkl. Demenz-Test) gibt es bei MEMO-INFO.CH  

Über 50‘000 Cupholder machten auf Demenz aufmerksam
2
Feb

Sehschwäche im Alter - AHV/EL übernehmen (unter Umständen) die Brillenkosten

Sehschwäche im Alter - AHV/EL übernehmen (unter Umständen) einen Teil der Brillenkosten Alterssichtigkeit – vom Augenoptiker auch „Presbyopie“ genannt – macht das Lesen in der zweiten Lebenshälfte ohne Brille erst beschwerlich, dann fast unmöglich. Spätestens ab dem 50. Altersjahr können die meisten Menschen Kleingedrucktes nur noch mit ausgestreckten Armen lesen. Dies ist ein normaler Prozess, der ebenso wie ein schlechteres Dämmerungssehen und erhöhte Blendempfindlichkeit auf das Altern zurückzuführen ist. Die Fähigkeit der Augen, Dinge in nächster Nähe scharf zu sehen, hat abgenommen und die dadurch entstandeneAltersweitsichtigkeit kann mit einer Lesebrille korrigiert werden. Ältere brauchen bei Seh-Aufgaben auch mehr Licht. Eine individuelle Leselampe kann aber auch dieses Problem kompensieren. Auch das Lesen von Zeichen und Texten am Computer-Bildschirm kann mit dem Älterwerden beschwerlich werden. Wichtig ist hier, dass der Kontrast erhöht und die Zeichengrösse bei Bedarf den Bedürfnissen angepasst wird. Im besten Falle entscheidet man sich für eine Gleitsichtbrille. Diese korrigiert nämlich nicht nur die Nähe, sondern auch gleich die Ferne und die Zwischenbereiche. So muss die Brille nicht permanent gewechselt werden. Zudem ist ein komfortables Sehen möglich, was sonst nicht gegeben wäre. Ihre Vorteile kann die Gleitsichtbrille besonders gut bei der Arbeit am Computer oder beim Autofahren unter Beweis stellen. Hier punktet sie nämlich mit ihrem deutlichen Sehen in allen Bereichen besonders stark. Bei der Arbeit am Computer muss nicht nur der Bildschirm gut gesehen werden. Auch die Tastatur, der Schreibtisch im Allgemeinen und eventuelle Kunden oder Kollegen in der Ferne müssen gut erkannt werden. Mit einer Gleitsichtbrille, die viele unterschiedliche Sehbereiche fliessend miteinander verbindet, ist dies ohne weiteres möglich. Gleiches gilt für das Autofahren. Auch hier muss nicht nur die Strasse gut erkannt werden, sondern auch der Tacho und die Bedienelemente. Alles ist unterschiedlich weit entfernt, sodass auch hier eine Brille mit vielen Sehbereichen die beste Alternative ist. Was tun, wenn die Ferne noch funktioniert? Nun bedeutet die Alterssichtigkeit nicht von vorne herein, dass neben der Nähe auch die Ferne davon betroffen ist. Viele Fehlsichtige benötigen nur in der Nähe eine Korrektur und können in der Ferne noch sehr gut sehen. In solch einem Fall gilt es dann genau zu überlegen, welche Brille am besten geeignet ist. Soll damit lediglich die Zeitung gelesen und Handarbeiten ausgeführt werden, reicht eine reine Lesebrille aus. Gerne auch als halbes Gestell, sodass für die Ferne einfach über den Rahmen darüber geschaut werden kann. Wird die Brille allerdings zum arbeiten benötigt, dann lohnt wieder die Gleitsichtbrille, die zwar in der Ferne ohne Korrektur auskommt, die Nähe und die Zwischenräume aber optimal korrigiert. Der Gang zum Optiker oder Augenarzt sollte nicht zu lang hinausgezögert werden. Denn nur eine Fachkraft kann die richtige Brille empfehlen. Wenn Sie Spezialbrillen benötigen, dann wird die AHV/EL einen Teil der Kosten übernehehmen. EL-Bezüger können unter Umständen die vollen Kosten geltend machen.  Hilfsmittel   Kostenübernahme Häufigkeit Lupenbrillen Monokulare Binokulare 590.00900.00 5 Jahre Fernrohrlupenbrillen Monokulare Binokulare 1334.002048.00 5 Jahre Wer hat Anspruch auf Hilfsmittel? Altersrentnerinnen und -rentner. Im Alter können sich Behinderungen einstellen, die durch Hilfsmittel wie Hörgeräte, Lupenbrillen, Prothesen, Rollstühle etc. erleichtert oder überwunden werden können. Die AHV leistet Kostenbeiträge für eine Reihe solcher Hilfsmittel an Altersrentnerinnen und -rentner, die in der Schweiz wohnen. Die Ausgleichskassen und die Pro Senectute sind verantwortlich für die Abgabe oder die Vergütung der Kosten von Hilfsmitteln. Sie haben Anspruch auf Hilfsmittel der AHV, wenn Sie eine Altersrenteoder Ergänzungsleistungen beziehen und in der Schweiz wohnen.Haben Sie vor Erreichen des AHV-Rentenalters Hilfsmittel der IV oder einenKostenbeitrag zu deren Anschaffung erhalten, so haben Sie nach Erreichendes AHV-Rentenalters weiterhin Anspruch auf diese Leistungen, solangedie Voraussetzungen erfüllt sind. Anmeldung des Anspruchs  Wo muss ich den Anspruch auf Hilfsmittel anmelden?Sie können den Anspruch auf Hilfsmittel mit dem Formular 009.001 – Anmeldung Hilfsmittel der AHV bei der IV-Stelle des Wohnsitzkantonsanmelden.  

Sehschwäche im Alter - AHV/EL übernehmen (unter Umständen) die Brillenkosten
1
Feb

Windows 10 jetzt installieren? - Klar. Auf alle Fälle

Microsoft hat die Unterstützung von Windows  7 per 14. Januar eingestellt. Das heisst im Klartext, dass es keine Sicherheitesupdates und keine Verbesserungen mehr gibt. Damit werden Tür und Tor geöffnet für Cyberangriffe. Millionen von PC's entwickeln sich so zu Zeitbomben. Höchste Zeit also, sich einen Wechseln auf Windows 10 ernsthaft zu überlegen. Umso mehr das Upgrade zurzeit (noch) gratis ist, wie mir Bekannte berichtet haben. Eine Google-Anfrage zu diesem Thema hat tatsächlich mehrere Treffer gebracht. Ich habe unten stehend ein paar Links rausgesucht, die das Installieren des neuen Betriebssystemes beschreiben. Computerbild OE24 CHIP SwissITMagazin Lange sollte man sich den Wechsel nicht überlegen. Niemand weiss, wann Microsoft das neue Programm von den Servern entfernt. Danach gibt es nur noch die Kaufversion.  

Windows 10 jetzt installieren? - Klar. Auf alle Fälle
30
Jan

Schweizer Städte und Gemeinden investieren in die Alterspolitik

Die demografische Alterung fordert die Städte und Gemeinden in der Gestaltung ihrer sozialen Lebensräume heraus. Die Studie «Altersfreundliche Umgebungen in der Schweiz» liefert erstmals eine gesamtschweizerische Bestandsaufnahme zur strategischen Altersarbeit in den Schweizer Gemeinden. Sie zeigt: Die Alterung der Gesellschaft ist in den Gemeinden sehr wohl ein Thema. Altersleitbilder und -konzepte bilden einen wichtigen Referenzrahmen für die Gestaltung der Alterspolitik auf lokaler und regionaler Ebene. Politischen Handlungsbedarf orten die Gemeinden in den Bereichen Wohnen, öffentlicher Verkehr und Mobilität. Ziel der Studie war es zu erfahren, wie die Städte und Gemeinden der Schweiz der Zunahme der älteren Bevölkerung begegnen. Den Referenzrahmen bildete das Konzept der Weltgesundheitsorganisation von 2015 zu «altersfreundlichen Umgebungen» . Altersfreundliche Umgebungen schaffen bedeutet, ein Umfeld zu errichten, das den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung gerecht wird und deren Gesundheit, Autonomie, Selbständigkeit und Partizipation fördert. Ziel ist es, die Umwelt und die Räume so zu gestalten, dass auch ältere Menschen ihr Leben nach ihren Vorstellungen und Zielen führen können. Die Studie «Altersfreundliche Umgebungen in der Schweiz» ist im Auftrag der «a+ Swiss Platform Ageing Society» und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, dem Schweizerischen Gemeindeverband und dem Schweizerischen Städteverband entstanden. Das Forschungsinstitut gfs.bern hat die Studie durchgeführt. Sie beruht auf einer Online-Umfrage, an der sich 927 der insgesamt 2‘222 Gemeinden in der Schweiz (Stand 2018) beteiligten. Das Monitoring zu altersfreundlichen Umgebungen in der Schweiz soll in Zukunft periodisch durchgeführt werden.</p> Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze Rund die Hälfte der Gemeinden verfügt über eine Stelle oder verantwortliche Person für die Alterspolitik. Mehr als die Hälfte der Gemeinden verfügt über ein eigenes oder ein gemeindeübergreifendes Leitbild für die Alterspolitik oder plant dessen Erarbeitung. Mehr als ein Drittel der Gemeinden nutzt auch kantonale Steuerungsinstrumente wie beispielsweise Altersstrategien als Referenzrahmen. Im Vordergrund stehen Kernaufgaben wie die Pflege und Betreuung, die soziale Integration sowie die gesellschaftliche Partizipation. Je nach Region und räumlicher Typologie zeigen sich unterschiedliche Entwicklungstendenzen: Je urbaner die Gemeinde, desto umfassender die Alterspolitik. Die Mehrheit der Gemeinden bietet den Seniorinnen und Senioren bislang keine direkte Mitgestaltungsmöglichkeiten in der Alterspolitik. Im Vordergrund der Formen der Partizipation steht die Mitarbeit in Vereinen oder in Alterskommissionen. Den grössten Handlungsbedarf orten die Gemeinden in den Bereichen Wohnen, öffentlicher Verkehr und Mobilität sowie bei den Gesundheits- und Unterstützungsdienstleistungen (Pflege und Betreuung). Dazu gehören insbesondere der bezahlbare und altersgerechte Wohnraum sowie die altersfreundlichen Infrastrukturen (u.a. Arztpraxis, Einkaufsmöglichkeiten). Den Bericht und Best-Practice-Beispiele finden Sie unter: https://sagw.ch/sagw/themen/ageing-society/altersfreundliche-gemeinden/

Schweizer Städte und Gemeinden investieren in die Alterspolitik
29
Jan

Die Reform der Ergänzungsleistungen tritt auf 1.1.2021 in Kraft

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. Januar 2020 beschlossen, die EL-Reform auf den 1.1.2021 in Kraft zu setzen. Zudem hat er die Ergebnisse der Vernehmlassung zu den Ausführungsbestimmungen zur Kenntnis genommen und die entsprechenden Verordnungsänderungen gutgeheissen. Mit dieser Reform können das Leistungsniveau der Ergänzungsleistungen gesichert und Fehlanreize im System beseitigt werden. Insbesondere werden die Höchstbeträge für die Vergütung der Wohnkosten an die gestiegenen Mietzinsen angepasst. Das war letztmals im Jahr 2001 der Fall. Auf der anderen Seite wird Vermögen bei der Berechnung der EL besser berücksichtigt. Die vom Bundesrat verabschiedeten Verordnungsänderungen betreffen insbesondere die Kriterien für die Einteilung der Gemeinden in drei Mietzinsregionen, die Anhebung der Neben- und der Heizkostenpauschalen, den Verzicht auf Einkommens- und Vermögenswerte, die anrechenbaren Kosten für die familienergänzende Betreuung von Kindern und den Unterbruch des gewöhnlichen Aufenthaltes in der Schweiz.Der Bundesrat hat beschlossen, die EL-Reform auf den 1. Januar 2021 in Kraft zu setzen. So bleibt den Kantonen die notwendige Zeit für die Umsetzungsarbeiten. Details zu den Massnahmen der EL-Reform sind im Hintergrunddokument "EL: Wichtigste Massnahmen im Überblick" aufgeführt.

Die Reform der Ergänzungsleistungen tritt auf 1.1.2021 in Kraft
28
Jan

BAG-Informationen zum Coronavirus - Stand heute

Das BAG informierte heute über das Coronarvirus. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat heute über das Coronavirus (2019-nCoV) informiert. In der Schweiz gibt es vorerst Entwarnung. Die bisher bekannten zwei Triemli-Fälle haben sich als harmlos erwiesen. Weltweit sind 4473 erkrankt und bereits 107 Personen verstorben. Alleine deren 100 in Hubai, dem Ursprungsort der Krankheit. Auffallend ist dabei, dass nach bisherigen Erkenntnissen die Mehrheit der bisherigen Todesfälle in China auf ältere Patienten mit schweren Vorerkrankungen zurück geht. Heute um 11 Uhr informierten Daniel Koch, der Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten beim BAG, an einer Pressekonferenz in Bern. Flankiert wird er von Patrick Mathys, dem Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG und Professorin Isabella Eckerle, der Leiterin des Zentrums für Viruserkrankungen am Universitätsspital Genf. Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse und den epidemiologischen Daten ist die Mensch-zu-Mensch-Übertragung bewiesen. Wie hoch das Ansteckungsrisiko von Mensch zu Mensch ist, kann bisher noch nicht beurteilt werden. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass das Virus allenfalls bereits vor dem Auftreten der ersten Symptome übertragen werden könnte. Neben Wuhan wurden weitere Fälle in einer Vielzahl von grösseren chinesischen Städten bestätigt. Ausserhalb Chinas wurden bisher Fälle in 13 Ländern durch die nationalen Behörden bestätigt. Das Virus hat inzwischen auch Europa erreicht: In Frankreich sind drei Erkrankungen aufgetreten, in Deutschland ist ein Fall bekannt.  Die Karte der Johns Hopkins-Universtität zeigt den aktuellen Stand der Erkrankungen quasi in Echtzeit. Risiko und Massnahmen für die SchweizAn der Pressekonferenz wurde betont, dass die Lageentwicklung in der Schweiz und weltweit aufmerksam verfolgt werde. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) schätzt das Risiko einer Einschleppung aktuell als moderat bis hoch ein. Gleiches gilt für die Schweiz. Einzelne Fälle sind auch in der Schweiz nicht auszuschliessen. Massnahmen bei der Einreise in die Schweiz – wie sie nach einigen Ländern in Südostasien nun auch in London und Rom ergriffen wurden – sind derzeit nicht angezeigt. Das Nationale Referenzzentrum für neuauftretende Viruserkrankungen (NAVI) in Genf ist in der Lage, das neue Coronavirus labordiagnostisch nachzuweisen. Verdachtsfälle würden gemäss den bestehenden Richtlinien für MERS abgeklärt und, falls nötig, behandelt. Das BAG bereitet sich mit seinen Partnern auf mögliche Szenarien einer weiteren Ausbreitung des neuen Coronavirus vor. Seit 16. Januar könne das Unispital Genf Personen mit Verdacht auf das Corona-Virus testen, wie Professorin Isabella Eckerle, die Leiterin des Zentrums für Viruserkrankungen am Universitätsspital, sagte. Es gebe eine Taskforce. Mittlerweile arbeite das Labor jeden Tag. Der Test werde dreimal pro Tag laufen. Bislang gebe es keinen bestätigten Fall in der Schweiz. Wie gefährlich ist die Krankheit? Auf Grund der Daten von hospitalisierten Patienten gefährde das neue Virus eher ältere Menschen sowie Menschen mit Grunderkrankungen, so Eckerle. Erkrankungen bei unter 30-Jährigen oder Kindern seien erst wenige bekannt. Angesichts der sich stündlich ändernden Zahlen seien solche Zahlen aber «mit Vorsicht zu betrachten». Um sich anzustecken sein ein Kontakt mit einem Infizierten von unter einem Meter Distanz nötig und dies eine Zeit lang, so Koch. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Schweiz keine weiteren Massnahmen gegen das Corona-Virus ergreift – weder an den Flughäfen noch im täglichen Leben. Dies zumindest vorerst. «Die Gefahr, sich in der Schweiz mit dem Corona-Virus anzustecken, ist derzeit sehr tief», so die Begründung des BAG. Die Alarmbereitschaft ist jedoch sicherlich hoch – auch weil die Lage in China unübersichtlich ist. Verhaltensmassnahmen bei Reisen in gefährdete Gebiete: Gute persönliche Hygienemassnahmen wie regelmässiges Händewaschen Meiden von Märkten, an denen lebendige oder tote Tiere gehandelt werden Eier und Fleisch nur gut durchgekocht essen Kein Kontakt mit lebenden Tieren und deren Exkrementen Möglichst kein Kontakt mit Personen mit respiratorischen Symptomen Beachten der lokalen Weisungen und Empfehlungen Rückreisende aus China, die mit Atembeschwerden oder Krankheitssymptomen zurückkehren, sollten – nach vorgängiger telefonischer Kontaktaufnahme – eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und dabei auf die Chinareise hinweisen.

BAG-Informationen zum Coronavirus - Stand heute
28
Jan

Uns geht es noch gut - im Vergleich zum Ausland

Im Jahr 2018 waren 7,9% der Bevölkerung oder rund 660 000 Personen in der Schweiz von Einkommensarmut betroffen. Jede achte Person hatte Schwierigkeiten, finanziell über die Runden zu kommen. Der allgemeine Lebensstandard in der Schweiz gehört jedoch nach wie vor zu den höchsten in Europa. Dies sind die aktuellsten Ergebnisse der Erhebung über die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamts für Statistik (BFS). Zu den am häufigsten von Armut betroffenen sozialen Gruppen gehörten Personen in Einelternhaushalten (Armutsquote von 19,3%), ausländische Personen aus ost- oder aussereuropäischen Staaten (17,5%) sowie Nichterwerbstätige (14,4%) und Personen ohne nachobligatorische Ausbildung (12,1%). Die Armutsquote der erwerbstätigen Bevölkerung lag 2018 bei 3,7%. Dies entspricht rund 133 000 Personen. Im Vergleich zu 2017 sind diese Werte stabil geblieben. Um die Situation in der Schweiz mit anderen Ländern zu vergleichen, wird die international gebräuchliche Armutsgefährdungsquote verwendet. Diese lag in der Schweiz mit 14,6% unter dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU) von 17,1%. Die Armutsgefährdungsquoten unserer Nachbarstaaten betrugen 13,4% (Frankreich), 14,3% (Österreich), 16,0% (Deutschland) und 20,3% (Italien). Die Armutsgefährdungsgrenze hängt vom Lebensstandard des jeweiligen Landes ab und betrug 2018 in der Schweiz rund 2500 Franken pro Monat für eine Einzelperson. Sie war kaufkraftbereinigt zwischen ca. 15% (Österreich) und 60% (Italien) höher als in den Nachbarländern. 5,6% mit deutlich erschwerten Lebensbedingungen konfrontiert 12% der Bevölkerung in der Schweiz und damit fast jede achte Person hatte 2018 gemäss ihrer eigenen Einschätzung Schwierigkeiten, finanziell über die Runden zu kommen. 5,6% waren von materieller Entbehrung betroffen. Dies bedeutet, dass sie aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen mit deutlich erschwerten Lebensbedingungen konfrontiert waren. Dieser Wert gehört weiterhin zu den niedrigsten Werten Europas (EU-Durchschnitt: 13,2%). Personen mit materiellen Entbehrungen sind viel häufiger mit ihrem jetzigen Leben unzufrieden als Personen ohne Entbehrungen (27,3% gegenüber 2,5%) und nehmen weniger als halb so oft an Vereinsaktivitäten teil, was eine Form der Isolation darstellen kann. Die häufigsten materiellen Entbehrungen standen in der Schweiz in Zusammenhang mit finanziellen Schwierigkeiten. So waren beispielsweise 20,7% der Bevölkerung nicht in der Lage, innerhalb eines Monats eine unerwartete Ausgabe von 2500 Franken zu tätigen und 8,8% hatten mindestens einen Zahlungsrückstand (EU-Durchschnitt: 8,9%). Bei Personen in Einelternhaushalten betrug dieser Anteil in der Schweiz 19,6%. Werden auch Steuern und Krankenversicherungsprämien berücksichtigt (diese sind im europäischen Vergleich nicht enthalten), hatten sogar 14,6% der Schweizer Bevölkerung und 28,1% der Personen in Einelternhaushalten einen Zahlungsrückstand. Schweiz mit vergleichsweise geringer Einkommensungleichheit Im Jahr 2018 lag die Einkommensungleichheit in der Schweiz unter dem europäischen Durchschnitt: Das verfügbare Einkommen des einkommensstärksten Fünftels der Bevölkerung war 4,5-mal so hoch wie jenes des einkommensschwächsten Fünftels (Quintilverhältnis S80/S20). Je höher diese Zahl ist, desto ungleicher ist die Einkommensverteilung in einem Land. In Europa variierte der Indikator 2018 zwischen 3,0 (Slowakei) und 8,6 (Serbien) und betrug durchschnittlich 5,2. Die staatliche Umverteilung in Form von staatlichen oder staatlich geregelten Transfers trug massgeblich zur Reduktion der Einkommensungleichheit in der Schweiz bei: Das Quintilverhältnis der Einkommen nach staatlichen Transfers war rund zehnmal tiefer als jenes der Einkommen vor Umverteilung. Transferleistungen umfassen primär Renten und Sozialleistungen, Transferausgaben vor allem Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und Krankenkassenprämien sowie Alimente. Lebensstandard im europäischen Vergleich hoch Obwohl ein Teil der Bevölkerung mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, gehörte der Lebensstandard in der Schweiz auch 2018 zu den höchsten in Europa. Der Lebensstandard wird anhand des medianen verfügbaren Äquivalenzeinkommens gemessen, wobei die Preisniveauunterschiede zwischen den Ländern korrigiert werden. In der Schweiz war dieses Einkommen 2,9-mal so hoch wie in Griechenland, 1,6-mal so hoch wie in Italien, 1,3-mal so hoch wie in Frankreich und 1,2-mal so hoch wie in Deutschland und Österreich. Trotz des hohen Preisniveaus in der Schweiz war der Lebensstandard der Bevölkerung nach Abzug der obligatorischen Ausgaben also höher als in den Nachbarstaaten und der Mehrheit der EU-Länder.

Uns geht es noch gut - im Vergleich zum Ausland
17
Jan

Aargauer Senioren wehren sich gegen Altersguillotine bei Hausärzten

Der Aargauische Seniorenverband, als Dachverband von regionalen Seniorenorganisationen und Pensioniertenvereinigungen mit rund 4’000 Mitgliedern, wehrt sich gegen jegliche Diskriminierung und im Besonderen gegen eine Diskriminierung im Alter. Nach Zeitungsinformationen zieht das Gesundheitsdepartement des Kantons Aargau die Einführung einer Alterslimite für Ärzte als Grundversicherer in Erwägung. Das würde bedeuten, dass Hausärzte ab dem 70. Altersjahr alle 2 Jahre bei einem Vertrauensarzt vorsprechen müssten, ansonsten sie die Berechtigung für die Berufsausübung verlieren würden. Der Aargauische Seniorenverband ist äusserst besorgt über obgenanntes Ansinnen, umso mehr als auch im Kanton Aargau grosse Probleme mit Nachfolgeregelungen in Hausarztpraxen bestehen. Eine breit abgestützte Umfrage des Aargauischen Ärzteverbands hat bestätigt, dass jeder zweite Hausarzt im Aargau seine Praxis einem Nachfolger übergeben möchte. Diese Umfrage zeigt ebenfalls, dass im Aargau in allen Bezirken eine Unterversorgung bei Haus- und Kinderärzten besteht. Der Aargauische Seniorenverband bittet das Departement Gesundheit und Soziales um Beantwortung folgender Fragen: Würde diese neue Regelung nur die Hausärzte betreffen und falls ja, warum? Wären Spezialärzte von dieser Regelung ausgenommen? Warum wurde das Alter 70 gewählt und nicht 75 Jahre (das Parlament hat kürzlich z. B. die Alterslimite für Fahreignungsprüfungen von 70 auf 75 Jahreerhöht)? Ist diese neue Regelung in Anbetracht des bestehenden Hausärztemangels angebracht und opportun? Gab es in der Vergangenheit Problem mit älteren Ärzten und wie äusserten sich diese konkret? Besteht nicht ein gewisser Widerspruch zwischen dem Leitsatz 1 zur Alterspolitik und dem geplanten Vorgehen? (Zitat: „Im Kanton Aargau werdenErfahrungen und Leistungen von älteren Menschen wertgeschätzt“) Bestehen allenfalls auch Überlegungen, im Kanton Aargau schon bald auch bei Apothekern, Zahnärzten, Anwälten, etc. eine Altersguillotine aufzuerlegen? Unsere Argumente gegen die erwähnte Regulierung:Von den 598 praktizierenden Hausärzten sind im Kanton Aargau 23 Personen über 70 Jahre (ca. 4%) und ganze 7 sind über 75 Jahre alt (ca. 1%). Es stellt sich dieFrage, ob sich der zu erwartende bürokratische Mehraufwand in Anbetracht der vernachlässigbaren Prozentsätze von 4% resp. 1% bei den Hausärzten im Kanton Aargau rechtfertigt. Ältere Hausärzte verfügen in der Regel über einen grossen Erfahrungsschatz. Sie haben sehr oft ältere Patientinnen und Patienten, welche sie über Jahrebetreut haben und es besteht ein wertvolles Vertrauensverhältnis. Ältere Hausärzte nehmen sich oft mehr Zeit für ganzheitliche Beratungsgespräche als Jüngere. Oft nehmen sich ältere Ärzte auch noch Zeit für Hausbesuche. Für ältere Personen ist es oft schwierig und es besteht eine Hemmschwelle, sich einem neuen, unbekannten Arzt anzuvertrauen. Falls ein Hausarzt seinen „beruflichen Zenit“ überschritten hat sind die heutigen Patientinnen und Patienten kritisch genug und beenden von sich aus dieKonsultationen bei diesen Ärzten. Der Kanton Aargau – wie auch alle anderen Kantone in der Schweiz mit derartigen Plänen – muss sich fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, der Bevölkerung eine gute gesundheitliche Grundversorgung zu gewährleisten, anstatt den älteren Hausärzten mit juristischen und administrativen Massnahmen die weitere Ausübung ihres Berufes zu vergraulen. Es gilt auch zu berücksichtigen, dass der Nachwuchs an Ärzten, die eine Hausarztpraxis führen wollen trotz gegenteiliger Prognosen nicht zunimmt, sondern eher abnimmt.

Aargauer Senioren wehren sich gegen Altersguillotine bei Hausärzten
13
Jan

Schweizer Senioren schlucken zu viel und zu lange Beruhigungsmittel

Benzodiazepine sind Medikamente, die bei Schlafproblemen zum Einsatz kommen. Allerdings haben sie auch Nebenwirkungen, die mit höherem Alter noch zunehmen. Benzodiazepine sollten deshalb nicht während längerer Zeit eingenommen werden. Eine Studie im Auftrag des Swiss Medical Board (SMB) hat den Schlafmittelkonsum in der Schweiz untersucht und gezeigt, dass Grund zur Besorgnis besteht. Die Studie wurde vor kurzem in der Zeitschrift «BMJ Open» veröffentlicht. Zur Behandlung von Angstzuständen und Schlafstörungen verschreiben Ärzte häufig Benzodiazepine. Grosse Studien zeigen jedoch, dass sich vor allem bei älteren Menschen das Risiko für Verwirrtheitszustände und Unfälle mehr als verdoppelt, wenn Benzodiazepine oder andere Beruhigungs- oder Schlafmittel verordnet werden. Aus diesem Grund raten internationale Leitlinien von einer längeren Einnahme von Benzodiazepinen ab. Allerdings gibt es Hinweise, dass diese Empfehlungen in der Schweiz zu wenig Beachtung finden. Dies hat das Swiss Medical Board veranlasst, beim Centre universitaire de médecine générale et santé publique, Lausanne (Unisanté), eine Studie in Auftrag zu geben, die mehr Klarheit schaffen sollte. Deren Resultate wurden vor Kurzem in der Zeitschrift «BMJ Open» veröffentlicht. Die Forscher hatten Zugriff auf anonymisierte Daten der Krankenversicherung Groupe Mutuel und untersuchten, wie viele der über 65-jährigen Patienten in den Kantonen Aargau, Basel, Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Tessin, Waadt und Wallis im Jahr 2017 Benzodiazepine erhalten hatten, wie lange dies geschah und ob ein Zusammenhang bestand mit einem Krankenhausaufenthalt, mit den Gesundheitskosten und mit dem Wohnort. Insgesamt wurden 69’005 Personen im Alter über 65 Jahre in die Studie einbezogen. Rund 20% hatten 2017 mindestens einmal Benzodiazepin erhalten. 40 % der Patienten, bei denen Benzodiazepine verschrieben wurden, erhielten 90 oder mehr Tagesdosen; bei ihnen dauerte die Benzodiazepin-Gabe also länger als drei Monate. Eine vertiefte Analyse zeigte, dass die Zahl der Benzodiazepin-Verschreibungen mit dem Alter zunahm, dass Frauen Benzodiazepine etwa doppelt so häufig verwendeten wie Männer und dass Versicherte mit einer Franchise von 2'500 Franken wesentlich seltener Benzodiazepine einnahmen als Versicherte mit einer Franchise von 300 Franken. Die Studie fand auch einen Zusammenhang zwischen Benzodiazepin-Gebrauch und unfallbedingtem Krankenhausaufenthalt sowie der Höhe der Gesundheitsausgaben. Zudem wurden grosse Unterschiede im Verschreibungsverhalten den Westschweizer Kantonen und den zwei Deutschschweizer Kantonen beobachtet. Für den Expertenrat des Swiss Medical Board sind die Resultate dieser Studie eine Bestätigung dafür, dass die Empfehlungen der Fachgesellschafen in der Praxis zu wenig Beachtung finden. Er bedauert zudem, dass die Studie auf jene Kantone beschränkt war, in denen keine Selbstdispensation möglich ist; die Generalisierbarkeit der vorliegenden Ergebnisse auf die ganze Schweiz ist daher eingeschränkt. Ungeachtet der Diskussion über die Vor- und Nachteile der Selbstdispensation wäre es wünschenswert, wenn in den betroffenen Kantonen die direkte Medikamentenabgabe durch die Arztpraxen einheitlich erfasst würde. Ohne eine flächendeckende Datenerhebung bleiben aus Sicht des Expertenrates hinsichtlich der Verschreibung von Psychopharmaka an ältere Menschen viele Fragen offen. Der Expertenrat würde es begrüssen, wenn die zuständigen Fachgesellschaften die bereits begonnenen Anstrengungen zur Senkung des Benzodiazepin-Konsums intensiv weiterverfolgten. Weitere Analysen zur Häufigkeit, aber vor allem auch zu den Ursachen dieser Verschreibungspraxis könnten dies unterstützen. Die Studie (englisch) kann unter http://bmjopen.bmj.com/cgi/content/full/bmjopen-2019-031156 eingesehen werden.

Schweizer Senioren schlucken zu viel und zu lange Beruhigungsmittel
9
Jan

Das Essen im Alter soll genussvoll bleiben

Ob in Gemeinschaft oder allein, das Essen im Alter soll genussvoll bleiben. Dabei gilt es zu beachten, dass die Bedürfnisse des Körpers sich mit zunehmenden Alter ändern. Vor allem ist eine genügende Eiweiss-, Vitamin-D- und Flüssigkeitszufuhr wichtig.

Das Essen im Alter soll genussvoll bleiben
8
Jan

Das Trottoir ist ein Gehweg und kein Fahrweg

Das Trottoir ist ein Tummelfeld: Fussgänger, Skate- und Kickboarder, Rollschuhfahrer sowie Velo fahrende Kinder im vorschulpflichtigen Alter teilen sich heute die Gehwege. Jetzt will der Bund sie für eine weitere Gruppe öffnen: Neu sollen auch Primarschüler mit ihren Fahrrädern das Trottoir benützen dürfen – sofern kein Radweg vorhanden ist. Die Alterslimite wird auf zwölf Jahre angesetzt.

Das Trottoir ist ein Gehweg und kein Fahrweg
7
Jan

AHV macht es mehr als spannend mit der Auszahlung

Lange Gesichter bei vielen AHV-Bezügern im neuen Jahr. Nicht wie sonst am 5. oder 6. des Monates, sondern drei Tage später werden die AHV-Renten ausbezahlt. Der Grund: Verzögerungen wegen den Festtagen.

AHV macht es mehr als spannend mit der Auszahlung

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