Neues Coronavirus: Erster Todesfall in der Schweiz

Der Kanton Waadt hat am 5. März 2020 einen Todesfall durch das neue Coronavirus gemeldet. Es handelt sich um den ersten Todesfall in der Schweiz. 

Bei der verstorbenen Person handelt es sich um eine mit dem Coronavirus infizierte 74-jährige Frau. Sie war seit dem 3. März hospitalisiert und ist in der Nacht des 5. März verstorben. Laut Gedunheitsdirekotrin Rebecca Ruiz sei die Patientin vor zwei Tagen ins Spital eingeliefert worden. Am Mittwoch habe sie unter Atembeschwerden gelitten, die sich akut verschlimmert hätten. Wenig später sei die betagte Frau gestorben.

Die Schweizer Online-Zeitung watson.ch hat ein paar Verhaltensregeln für Senioren publiziert.

«Kinder überstehen eine Infektion mit dem Coronavirus problemlos, bedroht sind betagte Menschen. Was Senioren jetzt wissen müssen.

Je älter die Patientin oder der Patient, desto grösser die Gefahr durch das Coronavirus. Deshalb muss besonders die ältere Bevölkerung vor einer Infektion geschützt werden. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Dürfen Grosseltern Kinder hüten? Enkel durch Grosseltern hüten zu lassen sei derzeit nicht sinnvoll, sagt Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. Der Bund will deshalb möglichst keine Schulen schliessen. In den vergangenen Tagen mussten aber bereits die Kinder einer Tagesstätte in Riehen und eines Kindergartens in Spreitenbach zu Hause bleiben. Kinder in Quarantäne dürfen nicht von Personen über 65 betreut werden, schreibt der kantonsärztliche Dienst des Aargaus auf einem Merkblatt.

Sollen Senioren noch den öffentlichen Verkehr benutzen? Eine Weisung herauszugeben wäre unverhältnismässig, heisst es beim Bund. Stattdessen appelliere man an die Selbstverantwortung der Senioren.

Wie können sich Senioren schützen? Pro Senectute rät besorgten Senioren, die sozialen Kontakte allenfalls etwas einzuschränken, in der Öffentlichkeit mindestens zwei Meter Abstand zu halten und sich an die Hygienevorschriften des Bundes zu halten. Wer das Risiko weiter verringern will, kann sich via Onlinebestellung per Lieferdienst versorgen oder vorübergehend einen Mahlzeitendienst nach Hause ordern.

Welche Massnahmen treffen Altersheime? «Alters- und Pflegeheime sind im Umgang mit Viren erfahren», sagt Markus Leser vom Branchenverband Curaviva. «Jedes Heim hat einen Notfallplan.» Für das Personal ist das Einhalten der Hygienemassnahmen selbstverständlich. Viele Heime hätten nun aber Versammlungen und andere Veranstaltungen abgesagt. Auf Besuche sollte verzichtet werden, wenn sich jemand kränklich fühlt oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist.»


 Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat seine Hygiene-Empfehlungen ergänzt. Neu hinzu kommt die Empfehlung, Abstand zu anderen Personen zu halten. Dies gilt zum Beispiel für das Anstehen in einer Schlange.

bag empfehlung5 3 2020

  • Gelesen: 548

Kommentare powered by CComment

Rund um die Uhr Neuigkeiten und Interessantes zum dritten Lebensabschnitt

senioren-internet.ch ist eine private, unabhängige Informations- und Diskussionsplattform. Gründer und Betreiber ist der pensionierte Journalist Roland Peter.

Senioren Internet
Roland Peter
Längmatt 6
3615 Heimenschwand

079 488 48 05
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Wir danken unseren Besuchern: Heute 1 / Gestern 9 / Woche 29 / Monat 430 / Insgesamt 44854

Aktuell sind 8 Gäste und keine Mitglieder online