Aktuelle Nachrichten

10
Dez

Vögel füttern im Winter

Wenn im Winter Eiseskälte herrscht und uns der Wind um die Ohren pfeift, ziehen wir uns gerne in die behagliche Wohnung zurück. Oft kommt dabei das Bedürfnis auf, den Wildvögeln ebenfalls ein wenig Komfort in Form einer Futterstelle anzubieten. Dabei sollten jedoch ein paar Punkte beachtet werden.

Vögel füttern im Winter
6
Dez

Bundesrat: Krankenkassen sollen Kosten für Pflegematerial immer übernehmen

Der Bundesrat will eine schweizweit einheitliche Vergütung für das Pflegematerial einführen. Künftig sollen die Krankenversicherer die Finanzierung des Pflegematerials unabhängig davon übernehmen, ob die Anwendung direkt durch Patientinnen und Patienten, eine nichtberuflich mitwirkende Person oder eine Pflegefachperson erfolgt. Diese Regelung soll im Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) verankert werden. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 6. Dezember 2019 einen entsprechenden Vernehmlassungsentwurf verabschiedet. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) sieht heute eine separate Vergütung für Materialien vor, die die Patientinnen und die Patienten direkt oder unter Beihilfe von nichtberuflich mitwirkenden Personen verwenden und die in der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) aufgeführt sind. Für das in den Pflegeheimen und bei der ambulanten Pflege vom Pflegefachpersonal verwendete Pflegematerial (z. B. Inkontinenzhilfen, Verbandmaterial) ist indessen keine separate Vergütung vorgesehen. Der Bundesrat will die Unterscheidung zwischen den beiden Verwendungsarten aufheben und somit die Finanzierung des Pflegematerials ambulant und im Pflegeheim sichern. Mit dieser Lösung entfällt der administrative Aufwand der Krankenversicherer und Leistungserbringer für die Unterscheidung der Verwendungsarten. Zudem wird das Risiko vermieden, dass die Patientinnen und Patienten keinen Zugang zum benötigten Pflegematerial mehr haben, weil die Kosten nicht gedeckt sind. Vergütung durch die Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP)Die vom Bundesrat vorgeschlagene Regelung ermöglicht neu eine schweizweit einheitliche Vergütung für das Pflegematerial. Dies unabhängig davon, ob es vom Pflegepersonal oder von der Patientin oder dem Patienten bzw. von nichtberuflich mitwirkenden Personen verwendet wird. Die Vergütung erfolgt ausschliesslich durch die OKP. Damit sind die Modalitäten der Rechnungsstellung für die Leistungserbringer und Versicherer geklärt. Kantone und Gemeinden werden entlastetDie Neuregelung verursacht für die OKP Mehrausgaben von schätzungsweise rund 65 Millionen Franken pro Jahr. Gleichzeitig werden die Kantone und Gemeinden um denselben Betrag entlastet.

Bundesrat: Krankenkassen sollen Kosten für Pflegematerial immer übernehmen
28
Nov

Bundesrat verlängert Normalarbeitsvertrag für Hausangestellte

Die Verordnung über den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hauswirtschaft (NAV Hauswirtschaft) wird um drei Jahre verlängert. Die Mindestlöhne werden angepasst. Dies hat der Bundesrat am 27. November 2019 entschieden. Die Verlängerung tritt am 1. Januar 2020 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2022.

Bundesrat verlängert Normalarbeitsvertrag für Hausangestellte
21
Nov

PET-Sammlung soll hochwertig bleiben: Bundesrat will Bevölkerung sensibilisieren

Das separate Recycling von PET-Getränkeflaschen ist mit einer Recyclingquote von über 80 Prozent seit Jahren ein Erfolg. Das System ist aber gefährdet: Weil zunehmend PET-Getränkeflaschen in gemischten Kunststoffsammlungen landen, geht reines PET verloren. Der Bund und der Verein PET Recycling Schweiz wollen das PET-Recyclinggut erhalten. Im Vordergrund stehen Massnahmen zur Sensibilisierung und Information der Bevölkerung. Der Bundesrat hat am 20. November 2019 einen Bericht zur Beantwortung eines Postulats gutgeheissen.

PET-Sammlung soll hochwertig bleiben: Bundesrat will Bevölkerung sensibilisieren
20
Nov

Die Ernährungsberatin weiss Rat bei Sodbrennen

Unter Sodbrennen versteht man brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, die von saurem Aufstossen begleitet werden können. Als zusätzlich Symptome können Blähungen und Übelkeit auftreten. Verursacht wird dies in dem die im Magen produzierte Säure zurück in die Speiseröhre fliesst. Bewusste Ernährung und ein Blick nach Innen können das Leiden lindern.

Die Ernährungsberatin weiss Rat bei Sodbrennen
19
Nov

Gesundheitskosten steigen nächstes Jahr um 3,3 Prozent

Die Gesundheitsausgaben wachsen 2019 um 3.6% und damit etwas kräftiger als in den beiden Jahren davor. Verantwortlich dafür sind unter anderem die wieder leicht steigenden Löhne und der wachsende Anteil der älteren Bevölkerung. 2020 und 2021 dürften die Gesundheitsausgaben um 3.3% und 3.6% zunehmen. Das sind die Ergebnisse der halbjährlichen KOF Gesundheitsausgabenprognose, die sie mit einem Forschungsbeitrag von comparis.ch erstellt hat.

Gesundheitskosten steigen nächstes Jahr um 3,3 Prozent
19
Nov

Freudige Überraschung für die Biologen unter den Senioren

Im Rahmen einer explorativen Studie wurden auf einer Versuchsparzelle am Agroscope-Standort Changins (VD) in einer Rapskultur zahlreiche Käferarten gezählt, darunter auch einige seltene Arten. Aufgrund des hohen Erfassungsaufwandes erfolgte die Studie auf nur einer Rapsparzelle und ist daher nicht repräsentativ für alle Rapskulturen in der Schweiz. Insgesamt wurden auf dieser Parzelle jedoch fast 12’000 Individuen aus 104 Arten identifiziert. Selbst wenn die Rapsschädlinge die überwiegende Mehrheit bildeten, überrascht die nachgewiesene Artenvielfalt, weil die städtische Nähe und das Ackerland grundsätzlich als ungünstig für die Artenvielfalt gelten.

Freudige Überraschung für die Biologen unter den Senioren
19
Nov

Sichtbare Unterschiede beim Nahrungsmittelkonsum

Im Jahr 2017 betrug das durchschnittliche verfügbare Einkommen der Privathaushalte der Schweiz 6984 Franken pro Monat. Ein Grossteil dieses Betrags – nämlich 5281 Franken – wurde für den Konsum von Gütern und Dienstleistungen verwendet. Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke gaben die Haushalte im Durchschnitt 636 Franken aus. Dabei gibt es jedoch Unterschiede je nach Haushaltstyp. Dies geht aus den Ergebnissen der Haushaltsbudgeterhebung 2017 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Sichtbare Unterschiede beim Nahrungsmittelkonsum
19
Nov

Krankenkassenprämien belasten vor allem Senioren

Haushalte mit älteren Paaren werden prozentual am höchsten durch die Prämien der Grundversicherung belastet. Erst ­danach folgen Alleinerziehende und Paare mit Kindern. Dies zeigt eine neue Erhebung der Ärzteorganisation FMH.

Krankenkassenprämien belasten vor allem Senioren
16
Nov

Von Bit, Byte und Adrenalinspiegel im E-Bike-Shop

Von Bit, Byte und Adrenalinspiegel im E-Bike-Shop E-Bikes boomen. Nicht nur bei den Jungen. senioren-interent.ch hat einer der grössten Bike-Shops im Berner Oberland besucht. Wer sich ein e-Bike anschaffen möchte, sollte sich vorher gut informieren. Der VCS hat dazu eine Broschüre veröffentlicht.

Von Bit, Byte und Adrenalinspiegel im E-Bike-Shop
15
Nov

Weichenstellung in der Altersvorsorge: Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente

Wie wir gestern angetönt haben: Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds beschlossen heute an ihrer Versammlung, in der Altersvorsorge mit einer Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente in die Offensive zu gehen. Der SGB-Vorstand wird festlegen, wann die Unterschriftensammlung beginnt.

Weichenstellung in der Altersvorsorge: Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente
15
Nov

Bevölkerungsalterung dämpft langfristiges Wirtschaftswachstum

Die Bevölkerung der Schweiz wird zunehmend älter. Dies wird sich dämpfend auf die Entwicklung des Wohlstands der Schweiz auswirken, wie vier Studien im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) zeigen, die am 15. November 2019 in Bern vorgestellt wurden. Gezielte Reformen könnten die negativen Effekte mittel- bis langfristig mindern. Die demografischen Effekte werden sich insbesondere in den nächsten 10 bis 20 Jahren in der Wirtschaftsentwicklung niederschlagen. Anreize zur Erwerbsbeteiligung können die wachstumshemmenden Auswirkungen der demografischen Entwicklung mildern. Am meisten bewirken dürfte eine Erhöhung der Erwerbsquoten der über 55-jährigen. Geeignet wären aber auch Massnahmen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern und zu höheren Erwerbsquoten bei den Frauen führen, wie aus den Studien weiter hervorgeht. Die Effekte der Bevölkerungsalterung können mit einer höheren Erwerbsbeteiligung alleine jedoch nicht vollständig kompensiert werden. Somit wird der Entwicklung der Arbeitsproduktivität – also einer möglichst hohen Wertschöpfung pro Arbeitsstunde – bei der langfristigen Entwicklung des Wohlstands auch weiterhin eine zentrale Rolle zukommen. Die Alterung der Gesellschaft wird sich auch auf die Branchenstruktur auswirken. Von Bedeutung ist aber nicht nur die altersbedingte Veränderung des Konsumverhaltens im Inland. Für eine offene Volkswirtschaft ist auch der demografische Wandel im Ausland zu beachten, da sich dieser auf die Exportnachfrage auswirkt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die zukünftigen demografischen Veränderungen im In- und Ausland insbesondere auf die Wertschöpfungsanteile des Gesundheitswesens, der Heime und Sozialwesen und der Pharmabranche positiv auswirken könnten. Die Mehrheit der Branchen dürfte jedoch nur in geringem Ausmass von der Bevölkerungsalterung betroffen sein. Die vier Studien im Detail als PDF Demografischer Wandel und dessen Auswirkungen auf die Produktivität und das Wirtschaftswachstum - Grundlagen für die Wirtschaftspolitik Nr. 1 - (Studie auf Deutsch mit französischer, italienischer und englischer Zusammenfassung) (PDF, 2 MB) Makroökonomische Effekte des demografischen Wandels: Modellgestützte Projektionen für das langfristige Wachstum der Schweiz - Grundlagen für die Wirtschaftspolitik Nr. 2 - (Studie auf Deutsch mit französischer, italienischer und englischer Zusammenf (PDF, 1 MB) Demografischer Wandel in der Schweiz: Makroökonomische Wachstumseffekte in einem Mehrgenerationenmodell - Grundlagen für die Wirtschaftspolitik Nr. 3 - (Studie auf Deutsch mit französischer, italienischer und englischer Zusammenfassung) (PDF, 2 MB) Der Einfluss des demografischen Wandels auf die Wirtschaftsstruktur der Schweiz - Grundlagen für die Wirtschaftspolitik Nr. 4 - (Studie auf Deutsch mit französischer, italienischer und englischer Zusammenfassung) (PDF, 1 MB)

Bevölkerungsalterung dämpft langfristiges Wirtschaftswachstum
15
Nov

Alle Jahre wieder... Denken Sie daran, von O bis O

Alle Jahre wieder... Denken Sie daran, von Oktober bis Ostern ist Winterreifen-Zeit. Die Reifen müssen nach Gesetz auf der ganzen Lauffläche mindestens 1,6mm tiefe Profilrillen aufweisen. Die Kampagne «Routinier 70 Plus» empfiehlt für eine sichere Fahrt: Sommerreifen bei 3mm, Winterreifen bei 4mm Profiltiefe ersetzen.

Alle Jahre wieder... Denken Sie daran, von O bis O
14
Nov

Viele Arbeitnehmende wollen im Rentenalter weiterarbeiten

Die Schweiz altert. Bis 2030 fehlen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt voraussichtlich fast eine halbe Million Arbeitskräfte. Daher sollte das Potential der Altersgruppe 50plus besser genutzt werden. Laut einer heute vorgestellten Studie von Deloitte würden 40% aller Erwerbspersonen zwischen 50 und 64 Jahren gerne über das Pensionsalter hinaus weiterarbeiten. Nachfolgend der Originaltext von Deloitte.

Viele Arbeitnehmende wollen im Rentenalter weiterarbeiten
14
Nov

Gewerkschaft will 13. AHV-Rente

Die Schweiz hat ein Kaufkraftproblem. Das schreibt der Schweizerische Gewerkschaftsbund heute in einer Medienmitteilung. Die Reallöhne kommen nicht vom Fleck. Die Renten in der 2. Säule sinken, obwohl die Beiträge erhöht werden. Und die Belastung der unteren und mittleren Einkommen durch die Krankenkassenprämien hat vielerorts ein unerträgliches Niveau erreicht. Wegen diesen Kopfprämien wirken die Steuern und Abgaben insgesamt mittlerweile sogar degressiv – trotz Prämienverbilligungen. Immer mehr Haushalte in der Schweiz haben Mühe, ihre Rechnungen zu bezahlen. Klammert man die Gesundheitsausgaben aus, sinkt deshalb mittlerweile der Pro-Kopf-Konsum.

Gewerkschaft will 13. AHV-Rente
13
Nov

Senioren-Bashing bei Tamedia

Jeder Verkehrsunfall ist einer zu viel. Und man muss viel unternehmen, um sie zu vermeiden. Auch kontrollieren. Aber nicht polemisieren.

Senioren-Bashing bei Tamedia
12
Nov

2018 wurden 682 Millionen Franken für Pflege zu Hause oder in Pflegeheimen aus eigener Tasche bezahlt

Ende 2018 wurden in den 1566 Alters- und Pflegeheimen der Schweiz 89 865 Langzeitaufenthalterinnen und -aufenthalter gezählt. Demgegenüber betreuten die 2168 Spitex-Dienste 367 378 Klientinnen und Klienten und leisteten dabei 16,9 Millionen Pflegestunden sowie mehr als 6 Millionen hauswirtschaftliche und sozialbetreuerische Stunden. Zusätzlich zu den Prämien, Franchisen und dem Selbstbehalt an die Krankenversicherungen zahlten die betroffenen Personen 682 Millionen Franken aus eigener Tasche. Dies geht aus der Statistik der Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex) und der Statistik der sozialmedizinischen Institutionen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. 2018 wurden in den Alters- und Pflegeheimen 37 139 Langzeitplätze neu belegt, das sind 344 mehr als im Vorjahr (+1%). Rund 44% dieser Eintritte erfolgten im Anschluss an eine Hospitalisierung. Drei Viertel der Langzeitaufenthalte im Alters- und Pflegeheim enden mit dem Tod. Demgegenüber kehrt ein Grossteil der Personen, die nur kurze Zeit oder vorübergehend im Alters- und Pflegeheim wohnen, im Anschluss nach Hause zurück (72%). Durchschnittlich 1 Stunde und 45 Minuten Pflege pro Tag im Alters- und Pflegeheim Bei den Langzeitaufenthalten belief sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Alters- und Pflegeheim auf 890 Tage. Das sind 155 Tage bzw. fünf Monate weniger als vor zehn Jahren. Der Anteil der Tage mit geringem Pflegebedarf (weniger als 40 Min. pro Tag) betrug 16%, d.h. 1 Prozentpunkt weniger als 2017 (17%). Demgegenüber blieb der Anteil an Tagen mit hohem Pflegebedarf (mehr als 141 Min. pro Tag) stabil bei 30%. Im Schweizer Durchschnitt nahm die Bewohnerschaft pro Tag 104,5 Minuten Pflege in Anspruch. Dieser Wert ist je nach Region unterschiedlich. Am niedrigsten ist er in der Ostschweiz (GL, SH, SG, AI: 70 bis 80 Min. Pflege pro Tag), am höchsten in den lateinischen Kantonen (mehr als 2 Std. Pflege pro Tag). 80% der in Alters- und Pflegeheimen beschäftigten Personen sind Frauen Ende 2018 waren 134 433 Personen in einem Alters- und Pflegeheim in der Schweiz tätig. Im Jahresdurchschnitt entspricht dies 96 453 Vollzeitäquivalenten (VZÄ), das sind 2000 mehr als im Vorjahr (+2%). Vier von fünf Beschäftigten waren Frauen. Sie machten allerdings lediglich die Hälfte der Stellen mit Führungsfunktion aus. 2018 waren 59,6% des Pflegepersonals von Alters- und Pflegeheimen Pflegefachkräfte. Dieser Wert ist mit 2017 (59,4%) vergleichbar. Der Anteil der Personen in Ausbildung blieb im Schweizer Durchschnitt in den letzten zwei Jahren stabil (12%). Gemeinnützige Unternehmen vornehmlich im Spitex-Bereich tätig Spitex-Leistungen werden in erster Linie von gemeinnützigen Unternehmen erbracht. Letztere betreuten im Jahr 2018 vier Fünftel der pflegebedürftigen Personen (293 457), fakturierten 71% der geleisteten Stunden (rund 16,8 Mio.) und beschäftigten 78% des Personals (18 343 VZÄ). Privatwirtschaftliche Unternehmen machten 19% (4535 VZÄ) und selbstständige Pflegefachpersonen 3% (675 VZÄ) des Personals aus. Auf die zwölf als Non-Profit-Organisation geführten Grossunternehmen (mehr als 250 VZÄ) entfielen allein 27% der Gesamtbeschäftigung im Spitex-Bereich (6321 VZÄ). Gesamtkosten von über 12,9 Milliarden Franken 2018 verursachten die Alters- und Pflegeheime Betriebskosten von insgesamt 10,4 Milliarden Franken (+2,3% gegenüber 2017). 57% dieser Kosten sind Pensionskosten (Beherbergung, Essen, Reinigung, Alltagsgestaltung), sie werden von den betreuten Personen getragen und teilweise durch die Ergänzungsleistungen (EL) abgedeckt. Die restlichen 43% entsprechen den Kosten für Pflege, medizinisches Material und Medikamente, die gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) anerkannt sind. Sie werden zu 49% von den Krankenkassen, zu 36% von den Kantonen und Gemeinden und zu 15% von den betreuten Personen getragen. Die Spitex-Leistungen machten insgesamt 2,53 Milliarden Franken aus (+3% gegenüber 2017). Davon wurden 41% (1027,61 Millionen) von der öffentlichen Hand, 41% (1027,64 Millionen) von den Versicherern und 17% (436,31 Millionen) von den Leistungsbezügerinnen und -bezügern gedeckt. Spitex-Klientinnen und -Klienten sowie Personen in Pflegeheimen zahlen immer mehr... 2018 steuerten die Spitex-Klientinnen und -Klienten 106 Millionen Franken zu den Pflegekosten bei, was gegenüber 2017 (86,7 Millionen Franken) einer deutlichen Zunahme entspricht (+22,3%). Diese Summe wurde zusätzlich zur üblichen Beteiligung an den Kosten, die von der obligatorischen Krankenversicherung abgedeckt sind (Franchise und Selbstbehalt), entrichtet. Demgegenüber ist die Finanzierung der Pflegeleistungen durch die Versicherer seit 2017 um 5,9% gestiegen. Die Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheims zahlten für Pflegeleistungen 575,6 Millionen Franken aus eigener Tasche. Anders als bei den Spitex-Diensten nahm ihr Anteil nur geringfügig zu (+1,2% gegenüber 2017). Der stärkste Zuwachs wurde bei der Subventionierung durch die öffentliche Hand verbucht (+4,7%), während der Finanzierungsanteil der Versicherer stagnierte (+0,1%). …mit grossen kantonalen Unterschieden Das Gesetz sieht vor, dass die Kantone nur einen Teil der von den Krankenversicherungen nicht übernommenen Pflegekosten auf die Versicherten abwälzen dürfen. Konkret sind das bei den Spitex-Diensten maximal 15.95 Franken und für den Aufenthalt im Pflegeheim maximal 21.60 Franken pro Pflegetag. Im Spitex-Bereich machten im Jahr 2018 die auf die Versicherten überwälzten Restkosten im Schweizer Durchschnitt 10% der von den Versicherern übernommenen Beträge aus. Es lassen sich jedoch grosse kantonale Unterschiede beobachten. Einige Kantone (TI, VS, FR, NE) wälzen keinerlei Kosten auf die Spitex-Klientinnen und -Klienten ab. Am höchsten war ihr Beitrag an die Restkosten hingegen im Kanton Obwalden (28% der von den Versicherern übernommenen Beträge), gefolgt von Schaffhausen und Uri (25%) sowie Luzern und Nidwalden (24%). Im Kanton Bern (14% der von den Versicherern übernommenen Beträge) hat sich dieser Beitrag nahezu verdreifacht, womit schweizweit ein Höchstwert erreicht wurde (BE: 22,4 Millionen Franken im Jahr 2018). Bei den Pflegeheimen waren bezüglich der Beteiligung an den Pflegekosten ebenfalls kantonale Unterschiede festzustellen. Im Schweizer Durchschnitt betrug der Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheims an den Restkosten 30% der von den Versicherern übernommenen Beträge.

2018 wurden 682 Millionen Franken für Pflege zu Hause oder in Pflegeheimen aus eigener Tasche bezahlt
10
Nov

Aktives Altern der Seniorinnen und Senioren

Das Bundesamt für Statistik weiss: Die Seniorinnen und Senioren, die 65-jährig oder älter sind, repräsentieren eine rasch wachsende Gruppe in der Bevölkerung und werden 2045 mit 2.7 Mio. stärker in der ständigen Wohnbevölkerung vertreten sein als Kinder und Jugendliche. Diese nur leicht wachsende Gruppe der bis 19-Jährigen wird mit 1.9 Mio. im Jahre 2045 untervertreten sein.

Aktives Altern der Seniorinnen und Senioren
9
Nov

Meldestelle für Gewalt gegen ältere Menschen

Im 2018 wurden ungefähr 200 Fälle von Gewaltsituationen gegen ältere Menschen gemeldet. Die Lancierung der nationalen Anlaufstelle „Alter ohne Gewalt“ soll nun einer noch grösseren Anzahl Betroffener den unkomplizierten Zugang zu fachgerechter Hilfe und Beratung ermöglichen. Man rechnet nämlich, dass gegen 300'000 Personen in unserem Land davon betroffen sind.

Meldestelle für Gewalt gegen ältere Menschen
8
Nov

Senioren unterstützen Referendum gegen e-ID

Der Schweizerische Verband für Seniorenfragen und verwandte Organisationen stellen sich vehement gegen die geplane E-Identität: Post, Grossbanken, Versicherungen und Grossverteiler sollen unsere Identität verwalten können! Das will das Parlament, welches dem Gesetz über “ elektronische Identifizierungsdienste“  zugestimmt hat. Dagegen wurde inzwischen das  Referendum ergriffen, denn über 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer wollen den digitalen Pass vom Staat beziehen.

Senioren unterstützen Referendum gegen e-ID
8
Nov

Nationaler Qualitätsbericht zeigt grosses Verbesserungspotenzial im Gesundheitswesen

Eine neue Studie des Bundesamtes für Gesundheit bringt ans Licht: In der Schweiz muss die Qualität der medizinischen Versorgung verbessert werden. Dies zeigt der nationale Qualitätsbericht. Der Bericht kritisiert vor allem die mangelnde Transparenz über die Qualität. Mit der kürzlich beschlossenen Teilrevision des Krankenversicherungsgesetzes erhält der Bund die rechtliche Basis und die finanziellen Mittel, um die Qualität und die Patientensicherheit nachhaltig zu stärken.

Nationaler Qualitätsbericht zeigt grosses Verbesserungspotenzial im Gesundheitswesen

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