Hitze kann die Gesundheit gefährden

Die wichtigsten Verhaltensempfehlungen und Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitzewellen finden Sie hier. Die wichtigsten Verhaltensempfehlungen und Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitzewellen finden Sie hier.

Lang andauernde Hitzewellen können für gewisse Bevölkerungsgruppen, insbesondere für ältere, (chronisch) kranke Personen, schwangere Frauen sowie Kleinkinder ein erhebliches Risiko darstellen.

 Lang anhaltende Hitze von mehreren Tagen bei hohen Temperaturen (> 30°C) und fehlender nächtlicher Abkühlung (> 20°C) kann ein Gesundheitsrisiko darstellen und für gewissen Bevölkerungsgruppen auch lebensbedrohlich sein. Die Folgen bettreffen vor allem Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen. Grund dafür ist eine Beeinträchtigung der Wärmeregulation: sie schwitzen weniger und empfinden ein vermindertes Durstgefühl.

Bei Hitzestress können folgende Symptome auftreten:

  • Hohe Körpertemperatur
  • Erhöhter Puls
  • Schwäche/Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Trockener Mund
  • Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörungen
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

Die wichtigsten Empfehlungen, um sich vor der Hitze zu schützen sind:

  • Körperliche Anstrengungen vermeiden
  • Wohnung und Körper möglichst kühl halten
  • Viel trinken (mindestens 1.5 Liter pro Tag)
  • Erfrischende, kühle Speisen zu sich nehmen
  • Während und nach sportlichen Betätigungen Salzverlust ausgleichen
  • Personen und Tiere nicht in abgestellten Autos zurücklassen

Durch die steigenden Temperaturen, nehmen auch die Ozonwerte zu, was mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden ist einhergehend mit Reizwirkungen und Entzündungen der Atemwege.

Ausgangslage
Im Hitzesommer 2003 wurde beispielsweise in der Schweiz eine Zusatz-Sterblichkeit von 975 Personen (7%) verzeichnet, die der Hitze zugeordnet wird. Davon betroffen waren insbesondere ältere Personen über 65 Jahren. In Gesamteuropa verstarben im Vergleich rund 70‘000 Personen aufgrund der lang andauernden Hitze. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) hat im technischen Risikobericht 2015 Hitzewellen als eine der grössten Bedrohungen für die Schweiz klassifiziert.

Seit 2005 geben das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) Informationen und Verhaltensempfehlungen heraus, um Risikopersonen, Angehörige, Pflegepersonal und Ärzteschaft sowie weitere Stakeholder zu sensibilisieren.

Letzte Änderung amMittwoch, 08 August 2018 15:32

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