Aktuelle Nachrichten

16
Nov

Von Bit, Byte und Adrenalinspiegel im E-Bike-Shop

Von Bit, Byte und Adrenalinspiegel im E-Bike-Shop E-Bikes boomen. Nicht nur bei den Jungen. senioren-interent.ch hat einer der grössten Bike-Shops im Berner Oberland besucht. Wer sich ein e-Bike anschaffen möchte, sollte sich vorher gut informieren. Der VCS hat dazu eine Broschüre veröffentlicht. Ein ganz normaler Tag, ein Donnerstag. Im Bike-Shop CycleAddicts am Glättemühleweg 15 in Steffisburg herrscht reger Betrieb. Velomechaniker Thomas Schild erklärt einem jüngeren Mann das soeben gekaufte E-Mountainbike. «Das ist mein erstes E-Bike», erklärt der Kunde leicht verlegen. Schild reagiert verständnisvoll und vermittelt sein Wissen genau so bedächtig wie fundiert. Beim Einstellen der Luftfederung nimmt er sich besonders viel Zeit. Das sei «ein zentraler Punkt für den Fahrkomfort», macht er deutlich.  Derweil steht ein Elternpaar mit zwei kleinen Kindern bei der Empfangstheke. Der Mann scheint leicht genervt zu sein. Shop-Leiterin Nadine Oberholzer nimmt sich der Sache an. Die  Bremse beim Hinterrad klemme schon wieder, reklamiert der Familienvater. Und überhaupt frage er sich, ob er hier am richtigen Ort sei, denn er habe das Velo seinerzeit bei Swiss Fun Rent gekauft. Nadine lächelt kaum merkbar und antwortet verständnisvoll: «Doch doch, Sie sind am richtigen Ort.» Die Firma Swiss Fun Rent sei im Januar 2016 von der stromvelo GmbH übernommen worden. Im Frühling 2018 kam es dann zur Namensänderung zu  CycleAddicts Thun. Das Eis war gebrochen.  Für das Problem mit den Bremsen ruft Nadine den Mechaniker Claudio Baroncini zu Hilfe. Der schaut sich die Komponente an und weiss Rat, respektive sieht die Lösung. Während das Velo in die Reperaturabteilung verfrachtet wird, serviert die Shop-Leiterin Mineralwasser. Mutter und Kinder lassen sich in der Spielecke nieder. Der Vater drängt, er möchte mit seiner Familie weiter fahren. Baroncini, der Tessiner, nimmt es mit südländischem Charme zur Kenntnis. Und er schlägt einen Kompromiss vor: Provisorische Reperatur sofort, Montage der nötigen Ersatzteile am Montag. Puls und Adrenalinspiegel des Vaters sinken nach dieser Botschaft auf den normalen Pegel. Er nimmt das (wieder fahrtüchtige) Zweirad dankend entgegen und setzt mit seiner Familie die Fahrt ins Grüne fort. Zufällig hallt Queens «We are the Champions» aus dem kleinen Werkstatt-Radio. Claudio Baroncini summt leise mit und fährt mit der (unterbrochenen) Renovierung des eingespannten Rades ebenfalls fort.  Nach der Blitzreparatur der Bremse nimmt Claudio Baroncini die Arbeit am Rad wieder auf. Fernwartung via Computer In der Zwischenzeit ist eine Dame mittleren Alters eingetroffen. Die Anzeige des FIT (FLYER Intelligent Technology) sei fehlerhaft, moniert sie. Mechaniker Thomas Schild vermutet ein defektes Display. Er will aber keine Zeit verlieren mit Mutmassungen und verbindet das Fahrrad der Marke FLYER mit seinem PC. Via Internet nimmt er Kontakt auf mit der Hotline des Herstellers. Innert kurzer Zeit bestätigt der Techniker Schilds Ahnung. So geht das heute: Fernwartung via PC. Nadine Oberholzer besorgt sofort ein Ersatzgerät, welches Thomas Schild fachgerecht montiert. Nach einem Kaffee kann die Dame die wichtigen Informationen des Flyers wieder ablesen. Zufrieden zieht sie von dannen.  Nach der «Fernwartung» durch den Hersteller montiert Thomas Schild ein neues Display. Bit, Byte und Bike Mein Besuch dauerte knapp eine Stunde. Und ich bin fasziniert. Einerseits von der Fachkompetenz der Mechaniker, andererseits von der Technik der E-Bikes. Ich hatte keine Ahnung, wie hochkomplex diese Dinger gebaut sind. Neben herkömlichen Sachen wie Fahrradkette und Sattel geht es auch um Bit und Byte. Erfreulich auch, wie die Cycle-Addicts-Leute mit viel Empathie auf die Kunden zugehen.   E-Bikes sind beliebt. Kein Wunder, denn sie kombinieren Fahrspass und -komfort mit lockerem Fitnessprogramm. Sie erweitern den Radius, auch grössere Steigungen werden für alle velotauglich. Sicherheit beginnt beim Kauf Der Ratgeber enthält wertvolle Informationen und Empfehlungen, um das passende E-Bike zu erwerben.Er zeigt zudem auf, wie wichtig das Probefahren vor und das Üben nach dem Kauf sind, und gibt anschauliche Handlungsanweisungen für das sichere E-Bike-Fahren im Strassenverkehr.  Unbedingt Kurse besuchen Der TCS, VCS und verschiedene Veloorganisationen führen regelmässig Kurse für Senioren durch, damit die Unfallquote mit den E-Bikes gesenkt werden kann. Auch diverse Kantonspolizeien sind in disem Bereich aktiv. Es lohnt sich also, sich am Wohnort umzuhören, wann derartige Kurse in der Nähe angeboten werden. Seriöse Fachhändler bieten ebenfalls Einführungskurse an.  Vorteile für die Senioren Uneingeschränkte MobilitätAb einem bestimmten Alter oder aber ab einem gewissen körperlichen Zustand, fällt es Senioren zunehmend schwerer sich mit dem Fahrrad fortzubewegen. Oftmals fehlt die Fitness, die Beweglichkeit oder aber auch der Mut auf das Fahrrad zu steigen. Ein E-Bike ist hierbei eine tolle Möglichkeit für Senioren, weiterhin fit und aktiv zu bleiben. Sie müssen weder auf ihre Mobilität verzichten, noch auf eine leichte sportliche Betätigung an der frischen Luft. Immer im optimalen PulsbereichDank des technischen Fortschrittes ist es heutzutage bei vielen Bikes möglich, die optimale Herzfrequenz einzustellen. Somit kann der Radler immer im optimalen Pulsbereich fahren. Das Rad misst den aktuellen Wert und passt dementsprechend die Motorunterstützung an. Wird also der Puls zu hoch, wird die Motorleistung automatisch erhöht. Andersrum genauso: sinkt der Puls zu weit ab, wird die Leistung des Motors vermindert, sodass der Radler sich wieder etwas mehr anstrengen muss. Das E-Bike schenkt SicherheitViele Senioren kommen in ihrem Leben an den Punkt, an dem das Radfahren keine Option mehr ist. Sie fühlen sich nicht mehr sicher auf ihrem Zweirad und haben häufig Angst davor das Ziel nur noch fix und fertig oder sogar überhaupt nicht mehr zu erreichen. Durch die Unterstützung des Elektromotors am E-Bike, sowie durch die Pulskontrolle in den meisten Rädern, verfliegt diese Angst bei den Senioren und sie können weiterhin grössere Strecken auf dem Zweirad zurücklegen. Die Lust am Radfahren und an der Bewegung an der frischen Luft kommt schlagartig zurück und motiviert viele sogar zu noch grösseren Radtouren. Auch der kleine Einkauf kann wieder mit dem Rad unternommen werden. Mit der Motorunterstützung kann jede Ansteigung auch mit vollgeladenen Fahrradkorb bewältigt werden.

Von Bit, Byte und Adrenalinspiegel im E-Bike-Shop
15
Nov

Weichenstellung in der Altersvorsorge: Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente

Wie wir gestern angetönt haben: Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds beschlossen heute an ihrer Versammlung, in der Altersvorsorge mit einer Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente in die Offensive zu gehen. Der SGB-Vorstand wird festlegen, wann die Unterschriftensammlung beginnt.

Weichenstellung in der Altersvorsorge: Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente
15
Nov

Bevölkerungsalterung dämpft langfristiges Wirtschaftswachstum

Die Bevölkerung der Schweiz wird zunehmend älter. Dies wird sich dämpfend auf die Entwicklung des Wohlstands der Schweiz auswirken, wie vier Studien im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) zeigen, die am 15. November 2019 in Bern vorgestellt wurden. Gezielte Reformen könnten die negativen Effekte mittel- bis langfristig mindern. Die demografischen Effekte werden sich insbesondere in den nächsten 10 bis 20 Jahren in der Wirtschaftsentwicklung niederschlagen. Anreize zur Erwerbsbeteiligung können die wachstumshemmenden Auswirkungen der demografischen Entwicklung mildern. Am meisten bewirken dürfte eine Erhöhung der Erwerbsquoten der über 55-jährigen. Geeignet wären aber auch Massnahmen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern und zu höheren Erwerbsquoten bei den Frauen führen, wie aus den Studien weiter hervorgeht. Die Effekte der Bevölkerungsalterung können mit einer höheren Erwerbsbeteiligung alleine jedoch nicht vollständig kompensiert werden. Somit wird der Entwicklung der Arbeitsproduktivität – also einer möglichst hohen Wertschöpfung pro Arbeitsstunde – bei der langfristigen Entwicklung des Wohlstands auch weiterhin eine zentrale Rolle zukommen. Die Alterung der Gesellschaft wird sich auch auf die Branchenstruktur auswirken. Von Bedeutung ist aber nicht nur die altersbedingte Veränderung des Konsumverhaltens im Inland. Für eine offene Volkswirtschaft ist auch der demografische Wandel im Ausland zu beachten, da sich dieser auf die Exportnachfrage auswirkt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die zukünftigen demografischen Veränderungen im In- und Ausland insbesondere auf die Wertschöpfungsanteile des Gesundheitswesens, der Heime und Sozialwesen und der Pharmabranche positiv auswirken könnten. Die Mehrheit der Branchen dürfte jedoch nur in geringem Ausmass von der Bevölkerungsalterung betroffen sein. Die vier Studien im Detail als PDF Demografischer Wandel und dessen Auswirkungen auf die Produktivität und das Wirtschaftswachstum - Grundlagen für die Wirtschaftspolitik Nr. 1 - (Studie auf Deutsch mit französischer, italienischer und englischer Zusammenfassung) (PDF, 2 MB) Makroökonomische Effekte des demografischen Wandels: Modellgestützte Projektionen für das langfristige Wachstum der Schweiz - Grundlagen für die Wirtschaftspolitik Nr. 2 - (Studie auf Deutsch mit französischer, italienischer und englischer Zusammenf (PDF, 1 MB) Demografischer Wandel in der Schweiz: Makroökonomische Wachstumseffekte in einem Mehrgenerationenmodell - Grundlagen für die Wirtschaftspolitik Nr. 3 - (Studie auf Deutsch mit französischer, italienischer und englischer Zusammenfassung) (PDF, 2 MB) Der Einfluss des demografischen Wandels auf die Wirtschaftsstruktur der Schweiz - Grundlagen für die Wirtschaftspolitik Nr. 4 - (Studie auf Deutsch mit französischer, italienischer und englischer Zusammenfassung) (PDF, 1 MB)

Bevölkerungsalterung dämpft langfristiges Wirtschaftswachstum
15
Nov

Alle Jahre wieder... Denken Sie daran, von O bis O

Alle Jahre wieder... Denken Sie daran, von Oktober bis Ostern ist Winterreifen-Zeit. Die Reifen müssen nach Gesetz auf der ganzen Lauffläche mindestens 1,6mm tiefe Profilrillen aufweisen. Die Kampagne «Routinier 70 Plus» empfiehlt für eine sichere Fahrt: Sommerreifen bei 3mm, Winterreifen bei 4mm Profiltiefe ersetzen.

Alle Jahre wieder... Denken Sie daran, von O bis O
14
Nov

Viele Arbeitnehmende wollen im Rentenalter weiterarbeiten

Die Schweiz altert. Bis 2030 fehlen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt voraussichtlich fast eine halbe Million Arbeitskräfte. Daher sollte das Potential der Altersgruppe 50plus besser genutzt werden. Laut einer heute vorgestellten Studie von Deloitte würden 40% aller Erwerbspersonen zwischen 50 und 64 Jahren gerne über das Pensionsalter hinaus weiterarbeiten. Nachfolgend der Originaltext von Deloitte.

Viele Arbeitnehmende wollen im Rentenalter weiterarbeiten
14
Nov

Gewerkschaft will 13. AHV-Rente

Die Schweiz hat ein Kaufkraftproblem. Das schreibt der Schweizerische Gewerkschaftsbund heute in einer Medienmitteilung. Die Reallöhne kommen nicht vom Fleck. Die Renten in der 2. Säule sinken, obwohl die Beiträge erhöht werden. Und die Belastung der unteren und mittleren Einkommen durch die Krankenkassenprämien hat vielerorts ein unerträgliches Niveau erreicht. Wegen diesen Kopfprämien wirken die Steuern und Abgaben insgesamt mittlerweile sogar degressiv – trotz Prämienverbilligungen. Immer mehr Haushalte in der Schweiz haben Mühe, ihre Rechnungen zu bezahlen. Klammert man die Gesundheitsausgaben aus, sinkt deshalb mittlerweile der Pro-Kopf-Konsum.

Gewerkschaft will 13. AHV-Rente
13
Nov

Senioren-Bashing bei Tamedia

Jeder Verkehrsunfall ist einer zu viel. Und man muss viel unternehmen, um sie zu vermeiden. Auch kontrollieren. Aber nicht polemisieren.

Senioren-Bashing bei Tamedia
12
Nov

2018 wurden 682 Millionen Franken für Pflege zu Hause oder in Pflegeheimen aus eigener Tasche bezahlt

Ende 2018 wurden in den 1566 Alters- und Pflegeheimen der Schweiz 89 865 Langzeitaufenthalterinnen und -aufenthalter gezählt. Demgegenüber betreuten die 2168 Spitex-Dienste 367 378 Klientinnen und Klienten und leisteten dabei 16,9 Millionen Pflegestunden sowie mehr als 6 Millionen hauswirtschaftliche und sozialbetreuerische Stunden. Zusätzlich zu den Prämien, Franchisen und dem Selbstbehalt an die Krankenversicherungen zahlten die betroffenen Personen 682 Millionen Franken aus eigener Tasche. Dies geht aus der Statistik der Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex) und der Statistik der sozialmedizinischen Institutionen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. 2018 wurden in den Alters- und Pflegeheimen 37 139 Langzeitplätze neu belegt, das sind 344 mehr als im Vorjahr (+1%). Rund 44% dieser Eintritte erfolgten im Anschluss an eine Hospitalisierung. Drei Viertel der Langzeitaufenthalte im Alters- und Pflegeheim enden mit dem Tod. Demgegenüber kehrt ein Grossteil der Personen, die nur kurze Zeit oder vorübergehend im Alters- und Pflegeheim wohnen, im Anschluss nach Hause zurück (72%). Durchschnittlich 1 Stunde und 45 Minuten Pflege pro Tag im Alters- und Pflegeheim Bei den Langzeitaufenthalten belief sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Alters- und Pflegeheim auf 890 Tage. Das sind 155 Tage bzw. fünf Monate weniger als vor zehn Jahren. Der Anteil der Tage mit geringem Pflegebedarf (weniger als 40 Min. pro Tag) betrug 16%, d.h. 1 Prozentpunkt weniger als 2017 (17%). Demgegenüber blieb der Anteil an Tagen mit hohem Pflegebedarf (mehr als 141 Min. pro Tag) stabil bei 30%. Im Schweizer Durchschnitt nahm die Bewohnerschaft pro Tag 104,5 Minuten Pflege in Anspruch. Dieser Wert ist je nach Region unterschiedlich. Am niedrigsten ist er in der Ostschweiz (GL, SH, SG, AI: 70 bis 80 Min. Pflege pro Tag), am höchsten in den lateinischen Kantonen (mehr als 2 Std. Pflege pro Tag). 80% der in Alters- und Pflegeheimen beschäftigten Personen sind Frauen Ende 2018 waren 134 433 Personen in einem Alters- und Pflegeheim in der Schweiz tätig. Im Jahresdurchschnitt entspricht dies 96 453 Vollzeitäquivalenten (VZÄ), das sind 2000 mehr als im Vorjahr (+2%). Vier von fünf Beschäftigten waren Frauen. Sie machten allerdings lediglich die Hälfte der Stellen mit Führungsfunktion aus. 2018 waren 59,6% des Pflegepersonals von Alters- und Pflegeheimen Pflegefachkräfte. Dieser Wert ist mit 2017 (59,4%) vergleichbar. Der Anteil der Personen in Ausbildung blieb im Schweizer Durchschnitt in den letzten zwei Jahren stabil (12%). Gemeinnützige Unternehmen vornehmlich im Spitex-Bereich tätig Spitex-Leistungen werden in erster Linie von gemeinnützigen Unternehmen erbracht. Letztere betreuten im Jahr 2018 vier Fünftel der pflegebedürftigen Personen (293 457), fakturierten 71% der geleisteten Stunden (rund 16,8 Mio.) und beschäftigten 78% des Personals (18 343 VZÄ). Privatwirtschaftliche Unternehmen machten 19% (4535 VZÄ) und selbstständige Pflegefachpersonen 3% (675 VZÄ) des Personals aus. Auf die zwölf als Non-Profit-Organisation geführten Grossunternehmen (mehr als 250 VZÄ) entfielen allein 27% der Gesamtbeschäftigung im Spitex-Bereich (6321 VZÄ). Gesamtkosten von über 12,9 Milliarden Franken 2018 verursachten die Alters- und Pflegeheime Betriebskosten von insgesamt 10,4 Milliarden Franken (+2,3% gegenüber 2017). 57% dieser Kosten sind Pensionskosten (Beherbergung, Essen, Reinigung, Alltagsgestaltung), sie werden von den betreuten Personen getragen und teilweise durch die Ergänzungsleistungen (EL) abgedeckt. Die restlichen 43% entsprechen den Kosten für Pflege, medizinisches Material und Medikamente, die gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) anerkannt sind. Sie werden zu 49% von den Krankenkassen, zu 36% von den Kantonen und Gemeinden und zu 15% von den betreuten Personen getragen. Die Spitex-Leistungen machten insgesamt 2,53 Milliarden Franken aus (+3% gegenüber 2017). Davon wurden 41% (1027,61 Millionen) von der öffentlichen Hand, 41% (1027,64 Millionen) von den Versicherern und 17% (436,31 Millionen) von den Leistungsbezügerinnen und -bezügern gedeckt. Spitex-Klientinnen und -Klienten sowie Personen in Pflegeheimen zahlen immer mehr... 2018 steuerten die Spitex-Klientinnen und -Klienten 106 Millionen Franken zu den Pflegekosten bei, was gegenüber 2017 (86,7 Millionen Franken) einer deutlichen Zunahme entspricht (+22,3%). Diese Summe wurde zusätzlich zur üblichen Beteiligung an den Kosten, die von der obligatorischen Krankenversicherung abgedeckt sind (Franchise und Selbstbehalt), entrichtet. Demgegenüber ist die Finanzierung der Pflegeleistungen durch die Versicherer seit 2017 um 5,9% gestiegen. Die Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheims zahlten für Pflegeleistungen 575,6 Millionen Franken aus eigener Tasche. Anders als bei den Spitex-Diensten nahm ihr Anteil nur geringfügig zu (+1,2% gegenüber 2017). Der stärkste Zuwachs wurde bei der Subventionierung durch die öffentliche Hand verbucht (+4,7%), während der Finanzierungsanteil der Versicherer stagnierte (+0,1%). …mit grossen kantonalen Unterschieden Das Gesetz sieht vor, dass die Kantone nur einen Teil der von den Krankenversicherungen nicht übernommenen Pflegekosten auf die Versicherten abwälzen dürfen. Konkret sind das bei den Spitex-Diensten maximal 15.95 Franken und für den Aufenthalt im Pflegeheim maximal 21.60 Franken pro Pflegetag. Im Spitex-Bereich machten im Jahr 2018 die auf die Versicherten überwälzten Restkosten im Schweizer Durchschnitt 10% der von den Versicherern übernommenen Beträge aus. Es lassen sich jedoch grosse kantonale Unterschiede beobachten. Einige Kantone (TI, VS, FR, NE) wälzen keinerlei Kosten auf die Spitex-Klientinnen und -Klienten ab. Am höchsten war ihr Beitrag an die Restkosten hingegen im Kanton Obwalden (28% der von den Versicherern übernommenen Beträge), gefolgt von Schaffhausen und Uri (25%) sowie Luzern und Nidwalden (24%). Im Kanton Bern (14% der von den Versicherern übernommenen Beträge) hat sich dieser Beitrag nahezu verdreifacht, womit schweizweit ein Höchstwert erreicht wurde (BE: 22,4 Millionen Franken im Jahr 2018). Bei den Pflegeheimen waren bezüglich der Beteiligung an den Pflegekosten ebenfalls kantonale Unterschiede festzustellen. Im Schweizer Durchschnitt betrug der Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheims an den Restkosten 30% der von den Versicherern übernommenen Beträge.

2018 wurden 682 Millionen Franken für Pflege zu Hause oder in Pflegeheimen aus eigener Tasche bezahlt
10
Nov

Aktives Altern der Seniorinnen und Senioren

Das Bundesamt für Statistik weiss: Die Seniorinnen und Senioren, die 65-jährig oder älter sind, repräsentieren eine rasch wachsende Gruppe in der Bevölkerung und werden 2045 mit 2.7 Mio. stärker in der ständigen Wohnbevölkerung vertreten sein als Kinder und Jugendliche. Diese nur leicht wachsende Gruppe der bis 19-Jährigen wird mit 1.9 Mio. im Jahre 2045 untervertreten sein.

Aktives Altern der Seniorinnen und Senioren
9
Nov

Meldestelle für Gewalt gegen ältere Menschen

Im 2018 wurden ungefähr 200 Fälle von Gewaltsituationen gegen ältere Menschen gemeldet. Die Lancierung der nationalen Anlaufstelle „Alter ohne Gewalt“ soll nun einer noch grösseren Anzahl Betroffener den unkomplizierten Zugang zu fachgerechter Hilfe und Beratung ermöglichen. Man rechnet nämlich, dass gegen 300'000 Personen in unserem Land davon betroffen sind.

Meldestelle für Gewalt gegen ältere Menschen
8
Nov

Senioren unterstützen Referendum gegen e-ID

Der Schweizerische Verband für Seniorenfragen und verwandte Organisationen stellen sich vehement gegen die geplane E-Identität: Post, Grossbanken, Versicherungen und Grossverteiler sollen unsere Identität verwalten können! Das will das Parlament, welches dem Gesetz über “ elektronische Identifizierungsdienste“  zugestimmt hat. Dagegen wurde inzwischen das  Referendum ergriffen, denn über 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer wollen den digitalen Pass vom Staat beziehen.

Senioren unterstützen Referendum gegen e-ID
8
Nov

Nationaler Qualitätsbericht zeigt grosses Verbesserungspotenzial im Gesundheitswesen

Eine neue Studie des Bundesamtes für Gesundheit bringt ans Licht: In der Schweiz muss die Qualität der medizinischen Versorgung verbessert werden. Dies zeigt der nationale Qualitätsbericht. Der Bericht kritisiert vor allem die mangelnde Transparenz über die Qualität. Mit der kürzlich beschlossenen Teilrevision des Krankenversicherungsgesetzes erhält der Bund die rechtliche Basis und die finanziellen Mittel, um die Qualität und die Patientensicherheit nachhaltig zu stärken.

Nationaler Qualitätsbericht zeigt grosses Verbesserungspotenzial im Gesundheitswesen
8
Nov

Betreuende Angehörige – Erste Forschungsergebnisse

Wie das Bundesamt für Gesundheit schreibt, schärfen erste Forschungsergebnisse das Bild der Angehörigenbetreuung in der Schweiz. Am häufigsten betreuen Frauen und Männer ab 45 bis 65 Jahren ihre Eltern oder Schwiegereltern. Im Erwerbsalter betreuen vier von fünf Personen jemanden und arbeiten gleichzeitig.

Betreuende Angehörige – Erste Forschungsergebnisse
8
Nov

Zwei Eier zum Frühstück

Im Alter wandelt sich der Nährstoffbedarf: Wir brauchen ein Viertel weniger Kalorien, aber sogar noch mehr Protein als in jungen Jahren. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit gibt jetzt Empfehlungen ab, um den Muskelschwund im Alter zu stoppen.

Zwei Eier zum Frühstück
7
Nov

Pro Senectute würde Safer-Sex für Senioren unterstützen

Laut Love Life schützen sich Senioren nicht genügend beim Sex. Pro Senectute würde die Aufklärung begrüssen und bei Bedarf selbst unterstützen. Das schreibt nau.ch in einem Artikel, den wir hier wiedergeben.

Pro Senectute würde Safer-Sex für Senioren unterstützen
7
Nov

Design Preis Schweiz für Wohnen im Alter

Am 1. November 2019 fand in Langenthal die Verleihung des Design Preis Schweiz statt. In einer speziellen Kategorie wurden auch Lösungen fürs Wohnen im Alter nominiert und ausgezeichnet. So das Zentrum Chileweg in Rain Kanton Luzern (Bild), mit dem ein Betreuungs- und Pflegeangebot für ältere Menschen geschaffen wurde.

Design Preis Schweiz für Wohnen im Alter
7
Nov

Strand statt Seniorenheim: Auswandern im Alter

Auswandern als Senior/in? Was ist zu beachten?  Bin ich mit meinen Fragen alleine? Den dritten Lebensabschnitt möchten immer mehr Schweizerinnen und Schweizer im Ausland verbringen. Welche Stolpersteine und bürokratische Hürden es gibt und was Sie unbedingt beachten sollten, erfahren Sie hier.

Strand statt Seniorenheim: Auswandern im Alter
7
Nov

Autofahren: Senioren müssen erst mit 75 zum Medizincheck

Senioren müssen erst mit 75 zur verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchung. Der Bundesrat hat das entsprechende Gesetzt in Kraft gesetzt. Seit 1. Januar 2019 müssen sich Seniorinnen und Senioren erst ab dem Alter von 75 Jahren alle zwei Jahre einer verkehrsmedizinischen Untersuchung unterziehen, wie die Bundesklanzei in einer Medienmitteilung schreibt. 

Autofahren: Senioren müssen erst mit 75 zum Medizincheck
7
Nov

Prix Chronos – Jung und Alt lesen im Duopack

Der Prix Chronos ist ein Lesewettbewerb der Generationen, bei dem Senioren zusammen mit Kindern zwischen 10 und 12 Jahren aus vier Kinderbüchern ihr Lieblingsbuch wählen. Jährlich machen über 4'000 Teilnehmende aus allen Landesteilen mit. Im Frühling 2020 wird das Siegerbuch an einer öffentlichen Preisverleihung gekürt.

Prix Chronos – Jung und Alt lesen im Duopack
5
Nov

Viele Rentner arbeiten aufgrund finanzieller Not

Als Grund für eine Erwerbstätigkeit im Rentenalter geben Befragte einer repräsentativen Studie überwiegend soziale und persönliche Motive an: Jeweils rund 90 Prozent der erwerbstätigen Rentner haben Spass bei der Arbeit, brauchen den Kontakt zu anderen Menschen oder wünschen sich weiterhin eine Aufgabe. Mehr als die Hälfte der Befragten nennt allerdings auch finanzielle Gründe für die Erwerbsarbeit. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Viele Rentner arbeiten aufgrund finanzieller Not
5
Nov

Mit einer Formel das Rentenalter berechnen – das musst du zur Renteninitiative wissen

Die Renteninitiative verlangt, dass das Rentenalter in der Schweiz schrittweise von 65 auf 66 Jahre erhöht wird und danach an die Lebenserwartung zu koppeln.

Mit einer Formel das Rentenalter berechnen – das musst du zur Renteninitiative wissen

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